Thatchers Berater wollten Falklandinseln kampflos aufgeben

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Bislang geheime Dokumente zeigen, wie groß der Widerstand gegen den Falkland-Krieg war. Margaret Thatchers Tory-Kollegen wollten die Inseln den Argentiniern überlassen.[/b]

Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher musste während des Falklandkrieges gegen mehr Widerstände kämpfen als bisher bekannt. Wie aus jetzt veröffentlichten Dokumenten aus Thatchers persönlichem Archiv hervorgeht, gab es vor dem Krieg heftige Auseinandersetzungen zwischen Thatcher und ranghohen Mitgliedern der konservativen Partei. Zu Beginn des Einsatzes im April 1982 gab es aus den Reihen der konservativen Tories Forderungen, die Falklandinseln Argentinien zu überlassen.

Thatcher zitiert in ihren Notizen Tory-Abgeordnete, die von einem "großen Fehler" sprechen und davon ausgehen, dass Großbritannien "ohne einen Kampf davonkommen" könnte. Kenneth Clarke, heute Kabinettsminister ohne Geschäftsbereich, sagte damals: "Hoffentlich denkt niemand, wir wollten gegen die Argentinier kämpfen. Wir sollten ein paar Schiffe in die Luft jagen, aber sonst nichts." Eine weitere Meinung war: "Lasst die Argentinier die Falklandinseln mit so wenig Aufhebens wie möglich haben."
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Bauernopfer, Soldatensterben

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Der britische Historiker Orlando Figes erzählt vom entsetzlichen Vorläufer der Weltkriege: Dem Krimkrieg von 1853 bis 1856.


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Angriff auf Balaklava auf der Krim am 25. Oktober 1854, hier in einem historischen Stich von J J Crewe

Von allen Bildern der Gräuel des Krieges, die der Welt je geboten wurden«, berichtete ein Korrespondent der Times am 27. September 1855, »lieferte das Krankenhaus von Sewastopol die herzzerreißendsten und abscheulichsten. Nachdem ich durch eine dieser Türen getreten war, bot sich mir ein Anblick, den wenige Menschen, Gott sei Dank, haben ertragen müssen: die verfaulten und verwesenden Leichen der Soldaten, die man unter extremen Qualen hatte sterben lassen, unbehütet, unversorgt, so dicht aneinandergedrängt, wie man sie hatte verstauen können.«

Niemals zuvor waren in einem europäischen Krieg so viele Menschen in so kurzer Zeit getötet worden, und niemals zuvor hatten Waffen solch verheerende Zerstörungen verursacht.
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«Der Himmel färbte sich purpurrot»

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Die Belagerung Strassburgs durch deutsche Truppen währte vom 12. August 1870 bis zur Kapitulation der französischen Festung am 28. September desselben Jahres. Am 23. August begann ein Bombardement, das bis dato seinesgleichen nicht hatte – und das in die Vorgeschichte des totalen Krieges gehört.
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Hemmingstedt – Bauern besiegen ein Ritterheer

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Im Februar 1500 marschierte ein 12.000 Mann starkes dänisches Heer in die Landschaft Dithmarschen an der Nordsee ein. Ihnen standen ganze 3000 bewaffnete Bauern entgegen. Wie so oft in der Geschichte schien das Schicksal der Schwächeren besiegelt. Doch beim Ort Hemmingstedt am „Tausendteufelswall" geschah eine militärische Sensation.
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Comic-Gemetzel nach Herodot

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Der Kampf um Untergang oder Rettung des Abendlands dauert exakt 117 Minuten - und das Dumme daran ist, dass am Schluss, wenn Spartas König Leonidas und seine dreihundert Spartiaten tot am Thermopylenpass liegen und der Weg nach Griechenland frei ist für das gewaltige Heer der Perser, trotzdem keiner so recht zu wissen scheint, wie dieser Kampf eigentlich ausgegangen sei.
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Geheimnisse europäischer Schwertschmiedekunst enthüllt

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Japanische Schwerter sind so berühmt wie die Samurai. Gefertigt aus tausendfach gefaltetem Stahl stellen sie historische europäische Schwerter angeblich in den Schatten. Verglichen hat die Schwerter bisher aber noch niemand. Handelt es sich also nur um einen Mythos? Ein Schwertforscher gibt jetzt Antworten - ausgerechnet mit Hilfe einer japanischen Schleiftechnik.
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Wo war die Varusschlacht?

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Ein alter Historikerstreit geht in die nächste Runde - Archäologen mit Vorwurf der "Tatsachenverdrehung" konfrontiert
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"Weibliche Militärgeschichte" unter der Lupe

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Grazer Historiker ist den weiblichen Mitgliedern europäischer Heere auf der Spur.
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Die Schlacht im Teutoburger Wald

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Seit einem Jahrhundert rätseln die Historiker über Ort und Verlauf der blutigen Kämpfe zwischen Germanen und Römern, zwischen Arminius und Varus im Jahr 9 n. Chr.. Hier der neueste Forschungsstand.
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Die Schlacht am Talas

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Das Fergana-Tal in Usbekistan gilt heute als Brutstätte des Islamismus in Zentralasien. Fast wäre es allerdings chinesisch geworden. Der chinesische Kaiser Wudi (156-87 v. Chr.) aus der Dynastie der Han hatte große, himmelstürmende Pläne. Zu ihrer Verwirklichung führte er Kriege, die ausgedehntesten, die je ein Kaiser Chinas geführt hat: in Korea, im Süden und in Zentralasien. Was ihn nach Westen trieb, waren Pferde, jene Tiere also, denen die Nomaden der Steppe ihre militärische Überlegenheit verdankten - und denen Wudi nicht nur die Abwehrstärke seiner Mauern, sondern eine eigene Kavallerie entgegensetzen wollte.
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Waffen und Rüstungen im Wandel der Zeit - Symmposium an der Trnava-Universität

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"Waffen und Rüstung im Wandel der Zeit" (von der Bronzezeit bis Spätantike) lautet das Thema der Tagung zu der der Lehrstuhl für klassische Archäologie der Trnava-Universität (Slowakei) im November einlädt.
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Jedem Patienten sein Waterloo

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Fast zwei Jahrhunderte ist es her, dass Napoleon in der Nähe von Brüssel sein großes Waterloo erlebte. Eine Schlacht, die Geschichte machte, nicht zuletzt deshalb, weil in ihr zigtausend Menschen ihr Leben verloren. Doch ausgerechnet dieses Gemetzel nehmen jetzt britische Forscher zum Ansatz, um grundsätzliche Zweifel an der heutigen Notfallmedizin anzumelden.
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Frauenkirche: Finaler Zeitplan

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Dresden - Nach der Installation der Orgel soll in der Dresdner Frauenkirche voraussichtlich Ende Juni 2005 das letzte Gerüst fallen.
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Mit Kanonen und Bajonetten

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Als sich der Pulverdampf über dem Schlachtfeld von Austerlitz lichtet, sind zwei russische Kosaken neben einer brennenden Kirche zu Boden gegangen. Französische Kavalleristen verpassen ihnen noch einige Degenhiebe. Dann preschen die Reiter Napoleons weiter, hunderten von österreichischen Infanteristen entgegen.
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Jedem Patienten sein Waterloo

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London - Fast zwei Jahrhunderte ist es her, seit Napoleon in der Nähe von Brüssel sein Waterloo erlebte. Eine Schlacht, die nicht zuletzt deshalb Geschichte machte, weil darin zigtausend Menschen ihr Leben verloren.
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Schlacht von Waterloo: Verwundete überlebten ohne Hightech-Medizin

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Haben Schwerstverletzte bessere Überlebenschancen, wenn sie unbehandelt bleiben? Wissenschaftler haben die Schlacht von Waterloo analysiert und herausgefunden, dass viele Verwundete ein multiples Organversagen überlebten - ohne die Hilfe moderner Intensivmedizin.
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(C) Daniel Oswald