Okt 21
2011
Als Ikone vermarktet, aber der Forschung verschrieben
News in Geschichte der Naturwissenschaften Noch keine Kommentare »Vor 100 Jahren bekam die Physikerin Marie Curie ihren Zweiten Nobelpreis. Sie gilt bis heute als ein Vorbild für Frauen in der Forschung – und wollte es doch nie sein.
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Marie Curie arbeitet 1925 in ihrem Labor an der Pariser Universität.
"Wir haben hier eine vollkommen unabhängige Chemie […], welche wir die Chemie des Unberechenbaren nennen könnten." Mit diesen Worten nahm die damals 44-jährige Marie Curie den Chemienobelpreis von 1911 entgegen. Noch 100 Jahre nach der Auszeichnung gilt Curie als Vorbild für Frauen in der Wissenschaft schlechthin. Dabei war ihr diese Rolle zu Lebzeiten selbst mehr ein unausweichliches Übel im Dienste der Forschung, als ein persönliches Bedürfnis.
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