Der Mann, der niemals starb

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Berühmt wurde er vor 250 Jahren als Geheimdiplomat in Frankreichs Diensten. Doch der mysteriöse Graf von Saint-Germain war weitaus mehr. Er war Komponist, Alchimist, Unternehmer, Glücksritter. Demnächst tritt er in Hamburg auf – für Frieden und Freiheit.[/b]

Seine diplomatische Laufbahn ist spektakulär, aber kurz – und endet abrupt. Mitten im Siebenjährigen Krieg, zu Beginn des Jahres 1760, reist er im Auftrag des französischen Königs Ludwig XV. in die Niederlande. Er soll bei holländischen Banken die Kredite für Frankreich sichern. So jedenfalls lautet der offizielle Auftrag der inoffiziellen Mission.

Tatsächlich aber ist alles ungleich heikler: Vorbei am Außenminister, dem Herzog von Choiseul, hat Ludwig den eleganten und in vielen Sprachen versierten Emissär, der sich gewöhnlich Graf von Saint-Germain nennt, in den Haag entsandt, um das Terrain für einen Frieden mit den Briten zu sondieren. Das jedenfalls wird später kolportiert. Der Krieg gegen England und Preußen geht bereits ins vierte Jahr, und Ludwig ist des Kampfes müde. Saint-Germain gilt als intimer Kenner der englischen Verhältnisse. Einige Zeit hat er auf den Britischen Inseln gelebt, bevor er in Frankreich die Gunst der Marquise de Pompadour erlangte und damit zum Ohr des Königs fand.
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Ältester Champagner der Welt gefunden - er schmeckt

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Vermutlich eine Gabe von Ludwig XVI. an den russischen Zaren: In einem Schiffswrack in der Ostsee entdeckten Taucher sehr alten Champagner. [/b]

Die Geheimnisse der Meere gehören zu den schönsten Anregern der Fantasie. Was liegt da alles am Grund?

Zum Beispiel Champagner, der mehr als 230 Jahre alt ist und noch schmeckt. In einem Schiffswrack in der Ostsee zwischen Schweden und Finnland haben Taucher den vermutlich ältesten Edel-Schaumwein der Welt entdeckt.

Die 30 bestens erhaltenen Flaschen, auf denen allerdings kein Etikett war, könnten nach Angaben einer Weinexpertin und eines Tauchers vom Samstag aus einer der ersten Lieferungen von Veuve Clicquot stammen.

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Die Taucher fanden die Ware nahe den finnischen Aland-Inseln. Aller Wahrscheinlichkeit nach handle es sich um Veuve Clicquot, sagt der Leiter der Tauchmission, Christian Ekström: "Wir stehen im Kontakt mit Moët & Chandon, und sie sind sich zu 98 Prozent sicher, dass es sich um Veuve Clicquot handelt."

Auf dem Korken sei ein Anker, so Ekström, und dieses Symbol habe in der Champagne nur dieser Hersteller verwendet. "Laut unseren Archiven stammt die Flasche aus den 1780er Jahren", sagt der Cheftaucher. Die Produktion von Veuve Clicquot habe 1772 begonnen, die erste Flasche sei aber erst 1782 ausgeliefert worden. "Also kann es nicht vor 1782 sein und auch nicht nach 1789, weil die Französische Revolution die Produktion stillgelegt hat."

Sollte sich das Alter bestätigen, wäre damit der Weltrekord des ältesten trinkbaren Champagners gebrochen. Bislang hält eine Flasche Perrier Jouët aus dem Jahr 1825 den Rekord. Da der Champagner im Wasser bestens gekühlt wurde, schmeckte er trotz seines hohen Alters gut, wie die Önologin Ella Grüssner Cromwell-Morgan feststellte. "
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Der Gottesbetrug

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Moses, Jesus und Mohammed haben die Menschen belogen, Gott ist nur eine verrückte Idee und die unsterbliche Seele eine Chimäre. Das behauptete vor mehr als 300 Jahren ein anonymer Verfasser in dem wohl radikalsten Text der Aufklärung, dem [i]Traité des trois imposteurs[/i], dem [i]Traktat über die drei Betrüger[/i]. In Frankreich ist er in den letzten Jahren immer wieder aufgelegt worden. Was macht ihn so spannend?
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»Der gute König« Heinrich IV.: Ein heiterer Mann

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Krieger und Friedensstifter, legendärer Liebhaber und begeisterter Vater: Frankreich liebt bis heute seinen »guten König« Heinrich IV., der am 14. Mai 1610 in Paris ermordet wurde. Ein Lebensbild des vitalen Monarchen.[/b]

Ein Historiker von Rang, der seine Geschichte der Franzosen mit getragenem Ernst, ja einer gewissen Feierlichkeit niederschrieb, fand unversehens heitere Töne, als seine Erzählung bei Henri Quatre anlangte. König Heinrich IV. habe sich, als er der Macht über das Land endlich sicher sein konnte, als »ein Ausbund an Vitalität« erwiesen – trotz seiner 47 Jahre (die in jener Epoche als ein vorgerücktes Alter galten) und trotz des ergrauten Bartes und der allzu prominenten Nase, die fast seine Oberlippe erreichte, immer noch ausgesprochen gut aussehend.

Heinrichs Charakter, schreibt Guillaume-André de Bertier de Sauvigny in seinem 1977 erschienenen Buch weiter, sei von dem »unsteten Leben eines Partisanenführers« geprägt worden, sein politisches Urteil von den Wechselfällen des Geschicks geschärft; er habe in allen Regionen und Winkeln Frankreichs das Leben seiner einfachsten Untertanen kennengelernt, was für einen König ganz ungewöhnlich gewesen sei. »Er bezauberte durch seinen Elan, seine gute Laune, seine ungezwungenen Manieren, seinen Geist, seinen Witz, seinen verzeihenden Großmut und durch seine Fähigkeit, Befehle als Bitten« zu formulieren.
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Jetzt werden alle reich

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Der Mann, der vor 300 Jahren in Paris den modernen Kapitalismus erfand: Das Lebensabenteuer des John Law und das Schicksal seiner »Banque Royale«.


[img]http://images.zeit.de/wissen/geschichte/2010-03/john-law-bankier/john-law-bankier-540x304.jpg[/img]
Diese Zeichnung von circa 1720 zeigt den schottischen Bankier und Nationalökonom John Law

Der Mann, der den modernen Kapitalismus erfand, war ein Mörder. Er war auch ein Spieler, ein Gefängnisausbrecher, ein Frauenheld. Und natürlich war er ein Geschäftsmann. Vor allem aber war er ein Mensch, der sich seine eigenen Maßstäbe setzte und den es wenig kümmerte, was andere davon hielten. Wahrscheinlich musste das so sein. Wahrscheinlich hätte er sonst nie diesen verrückten Gedanken gehabt.
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Wie Friedrich I. Berlin zu wahrer Größe verhilft

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Bis 1. Januar 1710 ist Berlin kaum mehr als ein kleines Städtchen. Preußenkönig Friedrich I. ändert das durch eine angeordnete Vereinigung. Von Hellmuth Vensky[/b]

Nur eine Stadt in Deutschland kann sich berechtigt Metropole nennen. Na gut, man mag Erfurt die Thüringenmetropole nennen, Nürnberg die Frankenmetropole und Euskirchen die Eifelmetropole. Aber die einzige Stadt in Deutschland, die keinen Lachkrampf auslöst, wenn sie als Metropole bezeichnet wird, ist ja wohl Berlin. Dabei gibt es dieses hauptstädtische Berlin erst seit 300 Jahren.
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Wunder, Wunder, Wunder!

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Zeit der Krisen, Zeit der Scharlatane. Ein besonders genialer war der Deutsche Katterfelto, der im England der Aufklärung Furore machte.[/b]

Die Grippe raste auf London zu. Irgendwo im Osten Europas oder womöglich gar bei den unheimlichen Chinesen hatte sie ihren Anfang genommen, übers Baltikum, über Preußen und Holland war sie herangeeilt – schon hatte sie britischen Boden erreicht. Allenfalls ein paar Tage konnte es noch dauern, bis schwerer Atem, Husten, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und nächtliche Delirien die Bevölkerung der englischen Hauptstadt in die Knie zwingen würden.

Mit Tausenden von Kranken war zu rechnen, mit Toten. Vor allem in den Armenvierteln der Stadt würde die Epidemie leichtes Spiel haben. Eine Katastrophe drohte. Aufklärung tat not. Es war seine Pflicht, Alarm zu schlagen. Und so ließ er am 15. April 1782 im Morning Herald verkünden: »Herr Katterfelto wird sein Sonnenmikroskop vorführen und dabei die seltsamen Insekten zeigen, die das Königreich mit einer schweren Seuche bedrohen, wenn sie nicht bald vernichtet werden.« Die Kampagne hatte begonnen.
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Gestorben muß seyn

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Über Tod und Leben, Armut und Luxus konnte Abraham a Sancta Clara predigen wie kein Zweiter. Noch immer fasziniert seine barocke Sprachfantasie. Doch leider war er auch ein fanatischer Mönch. Ein Porträt zum 300. Todestag des Wiener Augustiners.[/b]

Allein der Name ist schon Verkündigung. Er kündet von den weiten Glaubensbögen, die dieser wortgewaltige Augustinermönch zu schlagen pflegte, sobald er auf die Kanzel stieg: von den Ursprungsmythen des Alten Testaments zur christlichen Ordensfrömmigkeit. Geradezu heilsprogrammatisch steht in seinem Namen der biblische Übervater neben der heiligen Klara von Assisi, die im 13. Jahrhundert den Klarissenorden gründete, den weiblichen Zweig der Franziskaner. Mit »Sancta Clara« könnte aber auch eine wie immer geartete »heilige Klarheit« gemeint sein – und mit ihr der Versuch, dem noch tief im Mittelalter wurzelnden Katholizismus ein Quäntchen Vernunft einzuflößen.
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Weder Gott noch Zufall

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Das wilde Denken des Julien Offray de La Mettrie zeigt eine andere Seite der Aufklärung. Zum 300. Geburtstag des Arztes und Philosophen, des großen Skeptikers und Theoretikers des Genusses ein Porträt.[/b]

An einem Novembertag des Jahres 1751 starb in Berlin der Philosoph Julien Offray de La Mettrie. Die Nachricht sorgte vielerorts für Freude. »La Mettrie ist erledigt«, schrieb der Berner Mathematiker Johann Samuel König. »Die Maschine ist kaputtgegangen, von nun an lässt er die Welt in Ruhe.«
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Die letzte Reise

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Also doch. Dem schmächtigen und, wie er selbst sagt, „knotigen“ Kepler, der „den Berg am liebsten hinaufgeht statt herunter, möglichst im tiefsten Dickicht“, schwindelt. Jakob, sein Gehilfe und frischgebackener Schwiegersohn, weiß es vom Schlossbaumeister, dem beinahe einzigen Kontakt der Keplers im schlesischen Sagan. Anfang Juli wären 13 000 Schweden unter König Gustav Adolf in Peenemünde gelandet, jetzt ist September. Er sei die Oder hinaufgefahren, Sagan liegt an einem ihrer Nebenflüsse und gehört zu Wallenstein. Kepler steht im Jahre 1630 für 1000 Gulden in dessen Diensten und der Schwede, ermutigt von Wallensteins Debakel vor Stralsund, sucht jetzt den Generalissimus des Kaisers ganz zu vernichten, die Atempause im 30jährigen Krieg ist zu Ende.
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Friedrich Schiller

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Wie schwach und krank war sein Leib, doch wie kraftvoll ist sein Werk! Des Dichters klassisches Rezept: Eiserne, heitere Disziplin bis zuletzt.[/b]

Zehn Tage nach Friedrich Schillers Tod am 9. Mai 1805 präsentierte der weimarische Hofmedikus Wilhelm Ernst Christian Huschke das Obduktionsergebnis. »Folgendes Merckwürdige« habe er mitzuteilen: Die Rippenknorpel Schillers seien »starck verknöchert«, die rechte Lunge sei mit dem Rippenfell und dem Herzbeutel derart verwachsen, »daß es kaum mit dem Messer gut zu trennen war. Diese Lunge war faul u. brandig, breiartig u. ganz desorganisirt.« Das Herz? Ein »leerer Beutel«, runzelig und »ohne Muskelsubstanz«. Die Ränder der Leber »brandig«. Die Gallenblase »noch einmal so groß als im natürl. Zustande u. strotzend von Galle«. Auch die Milz übergroß. Die Nieren in »ihrer Substanz aufgelöst«, die Därme mit dem Bauchfell verwachsen. Blase und Magen indes in bester Ordnung. »Bey diesen Umständen«, so der Arzt knapp, »muß man sich wundern, wie der arme Mann so lange hat leben können.«
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Lebendige Tradition

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Mit der Auflösung Tausender Klöster im Zeitalter der Aufklärung schien das Ende des monastischen Lebens gekommen zu sein. Doch dem Niedergang folgte eine neue Blüte, und auch heute gibt es weltweit noch rund 945000 Ordensleute.
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Bestseller des Barock

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Abenteuer des Simplicissimus für jeden Tag: Ein Jenaer Forscher hat unbekannte Grimmelshausen-Kalender entdeckt.
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Ein «mittlerer Charakter» von königlicher Grösse

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Eine Schau im Pariser Grand Palais evoziert das Leben der letzten Königin von Frankreich. Dank der genialen Szenografie von Robert Carsen erzählen die Exponate eine Tragödie in drei Akten nach.
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Vampirismushysterie im Habsburgerreich

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In der Aufklärung sei Aberglaube durch Wissen ersetzt worden, heißt es gemeinhin und das Zeitalter der Vernunft habe die irrationalen Ängste der frühen Neuzeit ausgetrieben. Eine wissenschaftliche Tagung trat nun zur kritischen Revision dieser Behauptungen an.
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Wielands Briefwechsel ediert

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In diesen Tagen wurde ein großes Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fertiggestellt: In 20 Bänden, auf 35 Bücher verteilt, erschien die erste historisch-kritische Edition zahlreicher Briefe von Christoph Martin Wieland. 6000 Briefe, die Wieland verfasste, sowie 1000, die an ihn gerichtet waren, sind darin enthalten. Darüber hinaus geben ausführliche Erläuterungen den Briefen den notwendigen historischen Hintergrund. Die wissenschaftliche Nutzbarkeit von Wielands Briefwechsel liefert einen wichtigen Beitrag zur Forschung, sowohl zu der über Wieland selbst als auch zur Epoche der Aufklärung und Weimarer Klassik.
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"Mit Liebe und Sanftmut ausrotten"

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Aus dem Erzstift Salzburg wurden im 17. und 18. Jahrhundert zahlreiche Protestanten vertrieben. Weniger bekannt aber ist, dass es in den angrenzenden habsburgischen Erblanden viele Geheimprotestanten gab, die sich gegenreformatorischen Repressionen ausgesetzt sahen.
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Was ist „politische Größe“?

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Der spektakuläre Einmarsch in Schlesien im Dezember 1740 bestimmte die gesamte Regierungszeit Friedrichs II. von Preußen. Seine historische Größe ist für unseren Autor Johannes Kunisch unbestritten. Doch kann diese Größe einen Rechtsbruch wie den Angriff auf Schlesien legitimieren?
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„Einen Kerl zu dressiren...“

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An Mythen, Legenden und Klischees über die Armee Friedrichs des Großen ist kein Mangel. Glorifizierung steht dabei neben scharfer Kritik. Doch wie verlief das alltägliche Leben der Soldaten des 18. Jahrhunderts wirklich?
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Silbermünze aus Wrack vor Helgoland geholt

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Sporttaucher haben bei einer Schatzsuche vor Helgoland ein Wrack entdeckt und eine 250 Jahre alte Silbermünze geborgen. Um was für ein Schiff es sich handelt, war zunächst unklar, bestätigte Wolfgang Bauch vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein am Freitag einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Das Amt prüfe zur Zeit, in welche Zuständigkeit dieser Fund falle. Das Geldstück mit dem Abbild des französischen Königs Ludwig XV. (1710-1774) lag 16 Seemeilen vor der Insel in 20 Metern Tiefe.
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Barock pur

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Die Barockresidenz Rastatt steht kurz vor dem Höhepunkt der Feierlichkeiten und attraktiven Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr 2005. Am Samstag, 25. Juni 2005, feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten das große barocke Sommer-Schlossfest. Die Stadt Rastatt und das Wehrgeschichtliche Museum sind mit dabei.
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Die Porno-Sammlung von August dem Starken

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Sie nannten ihn „den Starken“. Wegen seiner unbändigen Kraft, wegen seiner ungezügelten sexuellen Energie.
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Zwischen Sonne und Halbmond

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„Zwischen Sonne und Halbmond" ist das Motto des Jubiläumsjahrs und zugleich der Titel der Sonderausstellung des Wehrgeschichtlichen Museums (WGM) über den „Türkenlouis" als Feldherr. Die zwei Jubiläen sind für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG), die Stadt Rastatt und das Wehrgeschichtliche Museum ein würdiger Anlass die Gestalt des „Türkenlouis" und seine Residenzstadt mit einem vielseitigen Jubiläumsprogramm in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.
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Eine neue Edition präsentiert Leibniz als Historiker

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Normalerweise denkt man, wenn von Leibniz die Rede ist, an die Entdeckung der Infinitesimalrechnung; Philosophiehistoriker erinnern sich an die Theorie der Monade, vielleicht fällt einigen auch der in Tee getunkte Keks ein, aus dem Leibniz, einem Diktum Jean Pauls gemäss, seine Monaden gesaugt haben soll. Kaum jemand wird an Leibniz als an einen bedeutenden Historiker denken. Dabei war er als Historiograph am Hof in Hannover angestellt; er sollte die Geschichte des Welfenhauses schreiben, zum höheren Lobe seines Herzogs Johann Friedrich, der ihn 1676 angestellt hatte, und seiner Nachfolger, deren letzter 1714, zwei Jahre vor Leibniz' Tod, als Georg I. König von England wurde.
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(C) Daniel Oswald