Sep 21
2009
Bier für die Toten
News in Hochkulturen Mesopotamiens 1 Kommentar »[b]Oberschenkelknochen zwischen Armreifen aus glänzenden Perlen: In Syrien haben deutsche Archäologen eine 3300 Jahre alte Grabkammer entdeckt.[/b]
Die Schüsseln vom letzten Ahnenmahl standen noch gestapelt unter den glatt polierten Steinbänken, als Peter Pfälzner die Grabkammer als erster Mensch nach mehr als 3300 Jahren wieder betrat. Das Skelett einer Frau lag auf einer Bank, und über die Kante ragte ein goldener Reifen mit 130 Perlen und Steinen aus aller Welt ins Nichts. Ein bizarres Bild. "Auf dem Sarkophag neben ihr stand noch eine Schale für die toten Vorfahren", erzählt er. "Als wir sie wegnahmen, war das einer der Momente, in denen man die Zeit spürt."
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Die Schüsseln vom letzten Ahnenmahl standen noch gestapelt unter den glatt polierten Steinbänken, als Peter Pfälzner die Grabkammer als erster Mensch nach mehr als 3300 Jahren wieder betrat. Das Skelett einer Frau lag auf einer Bank, und über die Kante ragte ein goldener Reifen mit 130 Perlen und Steinen aus aller Welt ins Nichts. Ein bizarres Bild. "Auf dem Sarkophag neben ihr stand noch eine Schale für die toten Vorfahren", erzählt er. "Als wir sie wegnahmen, war das einer der Momente, in denen man die Zeit spürt."
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