Wie eine Gaswolke den Römern den Tod brachte

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Es sind die letzten dramatischen Momente in einem Haus in Pompeji. Eine Ausstellung in Halle rekonstruiert, was sich nach dem Ausbruch des Vesuvs abspielte.

Auch Plünderer denken mit: Sie wollen sich nicht zu viel Arbeit machen. Darauf jedenfalls deutet ein lateinisches, aber mit griechischen Buchstaben und orthografisch fehlerhaft geschriebenes Graffito hin, das am Eingang eines besonders reich ausgestatteten Hauses in Pompeji gefunden wurde: "doummos pertousa" steht da, was wohl "domus pertusa" heißen sollte, also "durchlöchertes Haus".

Gerade dieses Haus, die prächtige Casa del Menandro, wird in der sehenswerten Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum – Katastrophen am Vesuv" in Halle ausführlich gewürdigt. Der Heidelberger Archäologe Jens-Arne Dickmann, selbst jahrelang Ausgräber in Pompeji und wissenschaftlicher Berater der Schau im Landesmuseum für Vorgeschichte von Sachsen-Anhalt, rekonstruiert anhand der Funde erstmals, was wohl nach dem Vulkanausbruch in diesem Haus geschehen ist.

Pompeji - Nola - Herculaneum .:. Landesausstellung .:. - POMPEJI - Nola - Herculaneum .:. Katastrophen am Vesuv
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Wie die Römer den Sound ins Amphitheater brachten

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Resonanz und Akustik treiben die Menschheit nicht erst seit der Ära der Lautsprecherboxen um: Schon in Amphitheatern wurde unter den Sitzen der Ton moduliert.[/b]

Im ersten Jahrhundert vor Christus erkannte der römische Architekt und Ingenieur Vitruv bereits die Wellennatur des Schalls. Er verglich ihn mit Wasserwellen. Es blieb nicht bei der Theorie. Vitruv installierte unter den Sitzen von Amphitheatern unterschiedlich große Gefäße aus Ton und konnte so die Akustik verbessern.

Ein Gefäß mit einer kleinen Öffnung besitzt eine Resonanzfrequenz. Was das bedeutet, lässt sich ganz einfach mit einer leeren Bierflasche demonstrieren. Bläst man die Flasche an der Öffnung seitlich an, so hört man einen tiefen Ton – die Resonanzfrequenz dieser Flasche. Je größer das Volumen des Hohlraums und damit die Masse der schwingenden Luft sind, umso tiefer ist der hörbare Ton.

Für die mit vitruvschen Schallgefäßen (vases acoustiques) ausgestatteten Amphitheater bedeutete dies, dass im Bereich tiefer Töne Schall absorbiert wurde und damit die Hörbarkeit höherer Frequenzen, insbesondere die Verständlichkeit von Sprechstimmen, verbessert wurde. Überdies erzeugten die Vasen des Vitruv ein wenig Nachhall, was die sehr trockene Akustik der offenen Theater merklich verbesserte
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Kaiser Nero zündete Rom gar nicht an

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Der Name Nero steht bis heute synonym für den Typus des grausamen und irrsinnigen Diktators. Der Kaiser, der von 54 bis 68 n. Chr. über Rom herrschte, wird in einem Atemzug mit den furchtbarsten Verbrechern der Weltgeschichte genannt. Hitlers Anweisung etwa, die Infrastruktur des eigenen Landes zu zerstören, damit sie den Alliierten nicht in die Hände fällt, bezeichnet man bis heute als „Nero-Befehl“.

Denn Nero, das glaubt heute jeder, habe Rom anzünden lassen, um für seine größenwahnsinnigen architektonischen Visionen Platz zu schaffen. Doch bei dieser Anschuldigung handelt es sich in Wahrheit um pure Verleumdung – um eine freie Erfindung, die zudem erst lange nach Neros Tod in die Welt gesetzt wurde.
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Römischer Tempel an künftiger ICE-Trasse gefunden

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Archäologen des baden-württembergischen Amtes für Denkmalpflege haben an der künftigen ICE-Trasse zwischen Ulm und Wendlingen ein römisches Heiligtum und einen spätkeltischen Gutshof entdeckt.[/b]
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Die wahren Gründe des Untergangs Roms

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Von "spätrömischer Dekadenz" sprach FDP-Chef Westerwelle im Zusammenhang mit seinen Vorstellungen über Hartz-IV-Empfänger. Wie war das damals wirklich in Rom der Spätantike?


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Man war reich und man zeigte es: Das Bild "Les Romains de la décadence" von Thomas Couture (1844) zeigt den Luxus und die Dekadenz Roms

Der Zusammenbruch des römischen Imperiums hatte viele Ursachen. Der unmittelbare Auslöser war die Völkerwanderung: Die Hunnen drangen aus Asien nach Ostmitteleuropa ein. Andere Völker zogen daraufhin nach Westen und Süden und bedrängten wiederum das Römische Reich.

Seit 395 war das Reich in West- und Ost-Rom geteilt, die sich zwar als ein Imperium verstanden, aber von zwei Kaisern beherrscht wurden. Ost-Rom hielt den andrängenden Völkern stand, unter anderem, weil diese das stark befestigte und strategisch entscheidende Konstantinopel an der Pforte zu Kleinasien nie erobern konnten; es stand aber zu sehr unter Druck, um der westlichen Reichshälfte beistehen zu können.
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Kaiser Neros rotierender Speisesaal entdeckt

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[b]Nero war für seine rauschenden Partys berühmt. Jetzt glauben Archäologen, den Raum gefunden zu haben, in dem der Kaiser seine Feste feierte. Die Konstruktion legt nahe, dass fließendes Wasser ihn einst rotieren ließ.[/b]

Rom - Ein Archäologenteam in Rom hat wahrscheinlich Kaiser Neros Speisesaal wiederentdeckt. Die Experten fanden auf dem Palatin-Hügel bei Ausgrabungen in der Domus Aurea, dem Goldenen Haus, wie der Palast des römischen Kaisers genannt wurde, einen kreisrunden Saal.

Wie die Archäologie-Beauftragten der Stadt berichteten, könnte es sich bei der Entdeckung um den sagenhaften Speisesaal des berühmt-berüchtigten Kaisers handeln, der sich - die Erdbewegung nachahmend - Tag und Nacht um sich selbst drehte. Das Spektakel sollte laut Berichten des zeitgenössischen Geschichtsschreibers Sueton die Gäste des Kaisers beeindrucken. Demnach soll es dort auch Elfenbeinplatten in der Decke gegeben haben, die sich öffneten, um Blumen und Parfum auf die Gäste regnen zu lassen.
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Kleines Kolosseum vor den Toren Roms entdeckt

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[b]Entzückung bei Freunden des Altertums: Am antiken Hafen Portus bei Ostia haben Archäologen die Überreste eines kleineren Kolosseums für nahezu 2000 Zuschauer ausgegraben.[/b]

Die von der Universität Southampton geleiteten Ausgrabungen haben in den vergangenen Jahren nach und nach die Fundamente dieses Amphitheaters freigelegt, berichtete der Mailänder Corriere della Sera: Mit 42 Metern Länge und 38 Metern Breite war es kleiner als das Amphitheatrum Flavium (Kolosseum), das als größtes des Altertums und Wahrzeichen des früheren römischen Weltreiches gilt.

Portus war fünf Jahrhunderte lang der größte Hafen des Mittelmeeres, der für die Kapitale des Römischen Reiches Nahrung, Sklaven, wilde Tiere, Luxusgüter und Baumaterial umschlug. Mehrere Jahre lang hat das Team um Professor Simon Keay nun an der bedeutenden antiken Fundstätte, die heute mehrere Kilometer landeinwärts liegt, gemessen und gegraben. Auf dem Gelände eines riesigen Trajan-Palastes in kaiserlichem Stil stießen sie auf das elliptisch geformte Theater, das auf früheren Plänen schon markiert, aber nie gefunden worden war.
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Tausend blaue Blumen aus alten Zeiten

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Vor 2000 Jahren, als Britannien römische Provinz war, starb in Londinium, der heutigen Hauptstadt des Königreichs ein wohlhabender Römer. Er wurde eingeäschert und erhielt für seine letzte Reise wertvolle Grabbeigaben aus Glas – darunter auch eine kostbare Schale, gefertigt aus hunderten durchscheinender blauer Glasblumen.
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Experimentelle Archäologie: Verschlissen im Römeralltag

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[b]Wie Ressourcenverschwendung zum Untergang des Weströmischen Reiches beigetragen hat und wie Experimente helfen, die Vergangenheit zu verstehen. Ein Gespräch mit Althistoriker Josef Löffl.[/b]
Interview: Barbara Galaktionow

Josef Löffl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg. Vor etwa einem Jahr führte der Althistoriker mit mehreren Kommilitonen ein spektakuläres Experiment durch: In Tunika und Kettenhemd, mit Schilden, Lanzen und anderen nach antiken Angaben erstellten Gegenständen marschierten die elf Doktoranden und Magistranden im Sommer 2008 vier Wochen lang entlang der römischen Limesstraße von Niederösterreich nach Regensburg - und erhielten dabei einen Eindruck davon, mit welchen Alltagsproblemen römische Legionäre im 3. Jahrhundert nach Christus zu kämpfen hatten. Doch die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler aus dem Marsch zogen, weisen über den persönlichen Bereich weit hinaus. Josef Löffl hat sich mit den Implikationen für die antike Wirtschaft befasst - und dazu vor kurzem seine Doktorarbeit eingereicht.

[b]Löffl:[/b] Die Schuhe der römischen Legionäre hatten auf der Sohle um die 120 bis 200 Eisennägel. Diese wertvolle Ressource verschwindet einfach, die wird weggelaufen. Und um dieses Eisen zu fertigen, braucht man erst einmal Eisenerz und enorme Mengen an Holzkohle. Das heißt, ganze Wälder dürften jährlich dem Schuhwerk der Armee zum Opfer gefallen sein. Unsere Erkenntnisse über den Verschleiß alltäglicher Dinge stimmen mit naturwissenschaftlichen Befunden aus Bohrkernuntersuchungen überein. Die besagen, dass die Römer bis zur Zeit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert die größten Ressourcenverschwender waren.
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Goldener Pferdekopf aus der Römerzeit entdeckt

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Archäologen haben in der einstigen Römerstadt Germania Magna in Hessen Reste eines 2000 Jahre alten Reiterstandbilds entdeckt. In einem Brunnen stießen sie auf einen lebensgroßen Pferdekopf und einen Schuh des Reiters. Das Deutsche Archäologische Institut sprach von einem "sensationellen Fund".
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Germanen im Ofen

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Archäologie
Germanen im Ofen
In einem Töpferofen vor dem Römerlager in Haltern am See entdeckten Forscher die Skelette von 24 Menschen. Jetzt haben sie den merkwürdigen Fund geklärt.

Es muss ein hastiges Begräbnis gewesen sein: Einige Jahre nach Christi Geburt warfen die Bestatter die Leichen von 24 Menschen und einem Hund einfach in einen großen Ofen vor dem Lagertor.

Eine sogenannte Sauerstoff-Strontium-Isotopenanalyse der Zähne ergab: Sechs der ehemaligen Männer zwischen 20 und 50 Jahren stammten aus der näheren Region, vier Personen hatten weite Reisen hinter sich. Sie kamen alle aus der gleichen Gegend, entweder aus dem Schwarzwald oder aus Böhmen, wie man an winzigen Getreidespuren feststellte, die sich in den Zähnen ablagerten.
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Kleopatras Grab vor Entdeckung?

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Vor etwa 2000 Jahren gingen der römische Feldherr Antonius und die berühmte Pharaonin in den Tod - nun gibt es Hinweise auf das Grab des Paares.
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8. Römertag des Vindonissa-Museums

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Sonntag, 3. Mai 2009, 10–17 Uhr
Vindonissa-Museum, Brugg

Römisches Militär, Gladiatorenkämpfe und römisches Handwerk, Museen aus der Deutsch- und Westschweiz sowie aus Süddeutschland sorgen dafür, dass Gross und Klein einen erlebnisreichen Tag verbringen. Neu begrüssen wir die Gastprovinzen Noricum und Pannonien.
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Römische Prunkhelme

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Ein in Koblenz gefundenes Depot mit spätrömischen Waffenteilen wurde jetzt wissenschaftlich ausgewertet.

Bisher wusste man verhältnismäßig wenig über die Ausrüstung der römischen Armee nach dem 3. Jahrhundert n. Chr. Besonders aufschlussreich ist daher ein Fundkomplex aus Koblenz mit Helm- und Schildbuckelfragmenten aus der Mitte des Jahrhunderts, der jetzt trotz seines schlechten Erhaltungszustands vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz restauriert werden konnte.

Es stellte sich heraus, dass in der Grube nahe dem in spätrömischer Zeit existierenden Mauerring von Koblenz Teile von zwölf Kammhelmen gelagert wurden. Diese Helmform mit ihrer kammartigen Erhöhung hatten die Römer von den Persern übernommen.
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Römer-Schlachtfeld birgt germanische Waffen

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Das jüngst entdeckte Römer-Schlachtfeld in Niedersachsen gilt als Jahrhundertfund: Jetzt wurden auf dem Areal weitere Waffen ausgegraben. Die Fundstücke bestätigen die These, dass sich vor rund 1800 Jahren auf dem Harzhorn germanische Krieger und römische Legionäre ein Gefecht geliefert haben.
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Römerbriefe aus Britannien

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Bis in den Norden Britanniens stießen römische Legionen vor - im feuchten Boden haben sich reiche Spuren ihres Alltags erhalten. Soldatenbriefe, verfasst in durchaus ordentlichem Latein, lassen sich nach über 1900 Jahren mitlesen. Mal geht es um Karriere, mal um Familie, mal um ganz Profanes.
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Imperium in der Krise: Nasse Lebensadern

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Rom beherrschte über Jahrhunderte die Geschicke der antiken Welt - doch ohne Wasserversorgung wäre das unmöglich gewesen. Der enorme Bedarf in den Städten des Imperiums trieb die Ingenieure zu Meisterleistungen: Ihre Aquädukte waren so perfekt, dass manche noch heute funktionieren.
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Limes-Grenzwall: Insziniertes Altertum

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Der Obergermanisch-Rätische Limes, einst Demarkationslinie gegen die "Barbaren", wirkt heute als Publikumsmagnet.
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Erstes 3-D-Modell der "Totenstadt" Roms

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Wiener Forscher haben mit Hilfe eines speziellen Scanners die Gräbergänge der Domitilla-Katakombe erstmals exakt vermessen
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Römischer Boxer in Jerusalem

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Mit Hadrian bestieg 117 n. Chr. ein großer Verehrer der griechischen Kunst den römischen Kaiserthron. So erreichte die römische Bildhauerei unter seiner Herrschaft ihre Blütezeit. Auf einen kunstvoll gearbeiteten Marmorkopf aus dieser Periode sind Archäologen nun bei Grabungsarbeiten in einem Stadtteil von Jerusalem gestoßen.
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Feldherr aus dem Sumpf

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Wollte Hermann der Cherusker ein germanisches Ur-Reich schaffen? 2000 Jahre nach der Varusschlacht liefern Archäologen ein verblüffendes Bild. Der später zum Nationalhelden erhobene Heerführer war ein Machtpolitiker, der Rom weit mehr ins Wanken brachte als bislang gedacht.
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Amazone in 3D

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Einige tausend Menschen begrub der Vesuv als er im Jahre 79 n. Chr. seine Umgebung erstickte - darunter auch Pompeji und Herculaneum. 2000 Jahre später profitieren Archäologen von den dicken Ascheschichten, die die Überreste der blühenden Städte konservierten.
Vor ein paar Jahren fand sich dort auch der steinerne Kopf einer römischen Statue - der deshalb so begeistert, weil er der erste seiner Art war, dessen Bemalung die Zeiten überdauerte. Mit Hilfe eines Lasers und hoch aufgelöster Farbaufnahmen ist es Forscher nun gelungen, das Haupt einer Amazone virtuell zu rekonstruieren.
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Bleiimport für Punischen Krieg?

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Ein Kölner Forscher hat vor der Küste von Ibiza in 39 Metern Tiefe drei mehr als 2200 Jahre alte Bleibarren entdeckt. Die seltenen Objekte stammten vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, teilte das Archäologische Institut der Universität Köln am Montag mit. Ein viertes Exemplar war bereits früher zufällig gefunden worden.
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Ein Haus für Schuster, Drechsler und Beinschnitzer

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Mit dem Bau der „Fabrica“ hat das Römerkastell Saalburg in Bad Homburg die Nutzfläche seines Museums um rund 1.050 Quadratmeter vergrößert. Das Anfang Dezember 2008 vollendete Gebäude, das einen Meilenstein im Ausbauprogramm des Kastells markiert, ist den Werkstätten römischer Militärlager nachempfunden.
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Römisches Schlachtfeld entdeckt

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Das am besten erhaltene Schlachtfeld aus römischer Zeit soll im Kreis Northeim gefunden worden sein. Geborgen wurden vor allem Waffen und Waffenteile. Die Funde sollen belegen, dass die Römer auch 200 Jahre nach der Varus-Schlacht noch groß angelegte Militäraktionen im Inneren Germaniens durchführten.
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(C) Daniel Oswald