Mär 20
2006
Germaine die Große
News in Persönlichkeiten in der Neuzeit Noch keine Kommentare »Unter ihrem modischen Turban dampfte eines der regsten Gehirne, unter ihrem üppigen Busen pochte eines der glühendsten Herzen Europas. Die fulminante Frau schlief ihr Lebtag lang selten mehr als vier Stunden und raubte durch ihre Wachheit Geliebten, Dichtern, auch Napoleon oft den Schlaf. Auf vitale Weise vereinten sich in ihr Geist und Macht, wenn es, um 1790, über sie hieß: »Die Royalisten empfing sie am Morgen, die Girondisten zum Diner, die Jakobiner zum Souper – und bei Nacht empfing sie jedermann.«
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