Mär 25
2006
Von der Kabbala zu E=mc²
News in Geschichte der Naturwissenschaften 64 Kommentare »Albert Einstein und Sigmund Freud sind nur die bekanntesten. Warum unter den erfolgreichen und innovativen Wissenschaftlern so viele Juden sind, fragt man sich schon seit hundert Jahren. Es ist an der Zeit, die Frage zu hinterfragen.
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25. Mär 2006 um 21:19
Man sollte nicht über alle braunen Stöckchen springen, die einem hingehalten werden!
Ich zitiere mal die PM, die selber die obenstehende Frage aufwirft aber sie selber beantwortet:
[I] Solche Aufstellungen finden sich in zahllosen Publikationen und auf vielen Websites, zu trauen ist keiner von ihnen. Es gibt keine gesicherte Statistik über Nobelpreisträger, die die Religionszugehörigkeit ausweist. Denn wie man sich unschwer vorstellen kann, käme man beim Nachzählen rasch in Schwierigkeiten. Wen zählt man als Juden, wen nicht? Orientiert man sich an Konfession oder Abstammung? Und was, wenn nur die Mutter oder gar nur der Vater jüdisch war?
[/I]
26. Mär 2006 um 13:47
[I]Und was, wenn nur die Mutter (...)jüdisch war?[/I]
Ist unter diesen Umständen das Kind nicht immer Jude?
26. Mär 2006 um 17:51
Ist unter diesen Umständen das Kind nicht immer Jude?
Nein. Warum?
26. Mär 2006 um 20:01
Weil eine Mutter mosaischen Glaubens "automatisch" jüdische Kinder gebirt. Auf die gleiche Weise wird der Islam über den Vater "vererbt" [COLOR=lemonchiffon](was mich zur interessanten frage bringt, welche Religion ein Kind mit muslimischen Vater und jüdischer Mutter hat)[/COLOR]
27. Mär 2006 um 09:49
Weil eine Mutter mosaischen Glaubens "automatisch" jüdische Kinder gebirt. Auf die gleiche Weise wird der Islam über den Vater "vererbt" [COLOR=lemonchiffon](was mich zur interessanten frage bringt, welche Religion ein Kind mit muslimischen Vater und jüdischer Mutter hat)[/COLOR] Kommt darauf an, welches Recht man anwendet. "Rückkehrer" aus der ehemaligen Sowjetunion, die in Israel eine israelische Staatsbürgerschaft bzw Pass möchten, sind zur Zeit in Israel auf schwankendem Boden. Dort wird zur Zeit geprüft, wer als Jude gilt und wer nicht. Es ist nicht so einfach zu sagen wer nun Jude ist und wer nicht.
Aus traditioneller Sicht ist das richtig[SIZE=2]. Innerhalb der Halacha, der jüdischen Gesetze und Traditionen, werden die Kinder einer jüdischen Mutter als Juden betrachtet. Das ist unabhängig davon, ob der oder die Betreffende den jüdischen Glauben praktiziert, nur jüdischen Gebräuchen folgt oder sich ganz vom Judentum abgewandt hat.
[SIZE=2]Im Reformjudentum in den USA und im liberalen Judentum Großbritanniens wird eine einfachere Konversion akzeptiert. Auch können danach Kinder eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter ebenfalls als Juden angesehen werden, wenn diese Kinder jüdisch erzogen wurden.
Andererseits gibt es selbst in jüdischen Gemeinden KEINEN Konsens darüber,wer denn nun Jude ist und wer nicht. Siehe dazu: http://www.orchadasch.at/pages/keschet/keschet_Art1.htm
In der oben genannten Quelle wird "Jude/Judentum" als Traditionsgemeinschaft definiert. In dem Sinne ist es noch schwieriger zu sagen wer Jude ist oder nicht.
Wenn also selbst in den jüdischen Gemeinden eine gewisse Uneinigkeit herrscht über die Zugehörigkeit, bzw. Definition des Begriffes, ist es mehr als halsbrecherisch zu fragen wie es denn käme, dass Juden unter den Nobelpreisträgern überproportional vertreten seien.
Stellt sich also eine wichtige Frage:
- Wie erkennt man Juden?
Da man es nicht kann, da es eine entsprechende Eintragung im Pass nicht gibt und die gelben Sterne Luzi sei Dank der braunen Vergangenheit angehören, wie will man wissen wer welcher Religion angehört??
Die Ausgangsfrage des Threads (obwohl das Thema "Von der Kabbala zu E=mc²" eine Feststellung ist und keine Frage) ist also klarer antisemitischer Färbung und dem Verweis auf den PM Artikel sollte eine klare Stellungnahme der Themenerstellerin (?) folgen, was sie in dieser Diskussion erwartet.
SO ist es ein kontroverser Artikel mit viel heißer Luft dahinter.
Die Gefahr die von solchen, vielleicht gutgemeinten, Themen ausgeht ist klar: Durch die einfache, aber widerlegbare, Behauptung werden alte Antisemitismen hervorgeholt, die dann als leere Wort-Hülsenfrüchte gewissen Hohlkopfweltlern als Futter dienen, die dann braune Darmwinde von sich geben.
27. Mär 2006 um 10:02
Die Ausgangsfrage des Threads (obwohl das Thema "Von der Kabbala zu E=mc²" eine Feststellung ist und keine Frage) ist also klarer antisemitischer Färbung und dem Verweis auf den PM Artikel sollte eine klare Stellungnahme der Themenerstellerin (?) folgen, was sie in dieser Diskussion erwartet.
SO ist es ein kontroverser Artikel mit viel heißer Luft dahinter.
Der Titel stammt nicht von der Themenerstellerin, sondern es ist nun einmal der Titel des Artikels.
Was sich dahinter verbirgt, erfährt der interessierte Leser durch Lesen.
Da steht's:
Doch von der Thora zur Relativitätstheorie ist es ein weiter Weg. [...] Die Kabbala, die jüdische Zahlenmystik, als Erklärung für die Brillanz jüdischer Mathematiker heranzuziehen, hält der Wiener Historiker Mitchell Ash gar für Unsinn.
27. Mär 2006 um 10:13
SO ist es ein kontroverser Artikel mit viel heißer Luft dahinter.
Die Gefahr die von solchen, vielleicht gutgemeinten, Themen ausgeht ist klar: Durch die einfache, aber widerlegbare, Behauptung werden alte Antisemitismen hervorgeholt, die dann als leere Wort-Hülsenfrüchte gewissen Hohlkopfweltlern als Futter dienen, die dann braune Darmwinde von sich geben.
Dies' und Ähnliches sind nun mal das A und O des modernen Journalismus.
Aber das wäre ein anderes Thema ...
27. Mär 2006 um 10:18
Die Ausgangsfrage des Threads (obwohl das Thema "Von der Kabbala zu E=mc²" eine Feststellung ist und keine Frage) ist also klarer antisemitischer Färbung und dem Verweis auf den PM Artikel sollte eine klare Stellungnahme der Themenerstellerin (?) folgen, was sie in dieser Diskussion erwartet.
So, jetzt meldet sich die "Themenstellerin" kurz zu Wort. Mein lieber Freund Luzifers, wenn ich bei jeder Pressenachricht, die ich hier einstelle (täglich 3 bis 6) eine Diskussionserwartung hätte und fleißig mitmischen würde, käme ich garnicht mehr vom Computer weg.
Weiter verweise ich auf Hyokkose mit dem Ratschlag, dem Link zu folgen und die Nachricht ganz durchzulesen.
Ergänzung: Außerdem würde ich mich an deiner Stelle hüten, mir hier unterschwellig Antisemetismus vorzuwerfen.
27. Mär 2006 um 10:33
So, jetzt meldet sich die "Themenstellerin" kurz zu Wort. Mein lieber Freund Luzifers, wenn ich bei jeder Pressenachricht, die ich hier einstelle (täglich 3 bis 6) eine Diskussionserwartung hätte und fleißig mitmischen würde, käme ich garnicht mehr vom Computer weg. Dann stellt sich natürlich die Sinnfrage des Einstellens. Welchen Sinn macht es, dass du hier scheinbar unreflektiert, "Nachrichten" einstellst?
Weiter verweise ich auf Hyokkose mit dem Ratschlag, dem Link zu folgen und die Nachricht ganz durchzulesen.
Ergänzung: Außerdem würde ich mich an deiner Stelle hüten, mir hier unterschwellig Antisemetismus vorzuwerfen.
Wie kann man dir unterschwellig Antisemitismus vorwerfen, da du dir scheinbar nichts bei der Einstellung der "News" gedacht hast!? Ich würde deinerseits vorsichtig sein, mir vorzuwerfen ich würde anderen unterschwellig Antisemitismus vorwerfen. Schnell wird man, bei vehementer Abweisung angeblicher antisemitischer Vorwürfe selber in eben diese Schublade gesteckt.
Also ein wenig mehr Abgrenzung und ein wenig mehr eigenen Input deinerseits bei solchenThemen täte dem Ganzen gut.
Keine Bange! Ich habe den Artikel gelesen.
27. Mär 2006 um 10:40
Dann stellt sich natürlich die Sinnfrage des Einstellens. Welchen Sinn macht es, dass du hier scheinbar unreflektiert, "Nachrichten" einstellst?
Du gehst nach dem Motto vor "ich unterestell dir was und weil du dich gegen die Beschuldigung wehrst, untermauert das meine These." Das ist doch jetzt nicht dein Ernst, oder?
Nachrichten werden hier nicht unreflektiert eingestellt, ich würde die Nachricht ohne mit der Wimper zu zucken wieder einstellen. Wo genau hast du ein Problem mit dem Artikel, abgesehen von der Überschrift?
Wie kann man dir unterschwellig Antisemitismus vorwerfen, da du dir scheinbar nichts bei der Einstellung der "News" gedacht hast!? Ich würde deinerseits vorsichtig sein, mir vorzuwerfen ich würde anderen unterschwellig Antisemitismus vorwerfen. Schnell wird man, bei vehementer Abweisung angeblicher antisemitischer Vorwürfe selber in eben diese Schublade gesteckt.
Also was ist denn das für eine Gedankenentwicklung?
In welche Schublade du mich steckst, ist mir egal. Mir war es in erster Linie wichtig, Stellung zu deiner Bemerkung zu nehmen.
Also ein wenig mehr Abgrenzung und ein wenig mehr eigenen Input deinerseits bei solchenThemen täte dem Ganzen gut.
Danke für den Ratschlag, aber ich bin bisher ganz gut gefahren mit meiner Arbeitsweise hier und ich werde daran auch nichts ändern.
27. Mär 2006 um 10:57
Ich habe nicht mit dem Artikel ein Problem, sondern mit deiner journalistischen Einstellung. Wenn man bei dir überhaupt von "Journalistin" schreiben kann ...
Wenn du "News", wie du behauptest nicht unreflektiert hier einstellst, kannst du dich verdammt gut verstellen.
Ich stecke dich in keine Schublade. Ich warne dich nur mir vorzuwerfen, ich würde anderen Antisemitsmus vorwerfen. Ich schrieb von [I]Antismitismen[/I]! Das ist etwas anderes. [I]Antisemitismen[/I] werden oft unbedacht auch von Nicht-Antisemitisten verbreitet. Ist das nun klar!?
:fs:
[COLOR=Red]
"Ganz-gut-fahren" [/COLOR]ist ein dummer Spruch. Einer der drei Ausreden die man Vorschlägen entgegenstemmt:
[COLOR=Red]- Da kann ja jeder kommen[/COLOR]
- Das haben wir noch nie so gemacht
- Das haben wir doch immer schon so gemacht
PS
Was ist denn nun deine persönliche Einstellung zu der Frage, dass überproportional viele Juden zur Denk-Elite gehören?
27. Mär 2006 um 11:01
Dies' und Ähnliches sind nun mal das A und O des modernen Journalismus.
Aber das wäre ein anderes Thema ...
Schade, das dieses Alpha und Omega auch hier seinen Einzug hält...
27. Mär 2006 um 11:04
[COLOR=Red]
"Ganz-gut-fahren" [/COLOR]ist ein dummer Spruch. Einer der drei Ausreden die man Vorschlägen entgegenstemmt:
[COLOR=Red]- Da kann ja jeder kommen[/COLOR]
- Das haben wir noch nie so gemacht
- Das haben wir doch immer schon so gemacht
Falls Du irgendwelche konstruktiven Vorschläge hast, bitte ich Dich, diese in dem dafür vorgesehenen Unterforum zu unterbreiten:
http://www.geschichtsforum.de/forumdisplay.php?f=19
27. Mär 2006 um 11:09
Ich habe nicht mit dem Artikel ein Problem, sondern mit deiner journalistischen Einstellung. Wenn man bei dir überhaupt von "Journalistin" schreiben kann ...
Ich habe nie den Anspruch erhoben, eine Journalistin zu sein. Ich studiere Geschichte und strebe keinen Beruf im Bereich Medien an.
Du hast mir aber immernoch nicht erklärt, was dich explizit am Artikel stört.
Ich stecke dich in keine Schublade. Ich warne dich nur mir vorzuwerfen, ich würde anderen Antisemitsmus vorwerfen. Ich schrieb von Antismitismen! Das ist etwas anderes. Antisemitismen werden oft unbedacht auch von Nicht-Antisemitisten verbreitet. Ist das nun klar!?
Deshalb schrieb ich auch "unterschwellig". Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
27. Mär 2006 um 11:10
Es reicht lieber Luzifers Friend
Wenn Du dich hier nur angemeldet hast um Ärger zu machen, bist du im falschen Forum.
Pressenews, Buchempfehlungen und TV-Tipps werden immer von den jeweiligen zuständigen Moderatoren geprüft. Wenn Du als Leser mit der Pressenachricht nicht einig ist ist das deine Sache, aber wenn Du dem zuständigen Moderator Unsachlichkeit und was weiss ich noch unterstellst, dann geht das nicht.
Und ich glaube kaum, dass Du als Neumitglied dir ein Urteil über langjährige Mitglieder dieses Forums bilden kannst.
27. Mär 2006 um 11:14
@ Luzifers Friend: in dem Artikel finden sich einige Argumente, die du selbst in die Diskussion eingebracht hast. Im übrigen befasst er sich durchaus kritisch mit dem Stereotyp des "schlauen Juden" (Artikelzitat). Vielleicht ist es hilfreich, so einen Artikel erstmal durchzulesen, bevor man sich auf "klare antisemitische Färbung" einschiesst und die zuständige Moderatorin anpupst.
27. Mär 2006 um 11:33
[SIZE=2]Stellt sich also eine wichtige Frage:

- Wie erkennt man Juden?
Vielleicht magst du ja dazu einen Thread aufmachen?
Allerdings muß dies dann unter historischen Gesichtspunkten diskutiert werden ( da wir ein Geschichtsforum sind ) und weder religiös, noch aktuell politisch. Da sich aktuell die "Fachleute" hierzu nach deiner Auskunft nicht einig sind, wird das eh hier nicht zu lösen sein.
Ausserdem befürchte ich, daß wenn hier Meinungen und Vorurteile diskutiert werden, es im Zuge der Diskussion wahrscheinlich zu Antisemitismusvorwürfen oder/und "Argumentationsverrenkungen" kommen wird. Vielleicht ist es doch am besten, wenn du dir dafür ein passenderes Forum suchst. :grübel:
PS: Ashigarus Hinweis zum Umgang mit der allseits beliebten Luki, möchte ich doch noch zustimmen
27. Mär 2006 um 12:07
PS: Ashigarus Hinweis zum Umgang mit der allseits beliebten Luki, möchte ich doch noch zustimmen

:yes: dem ich schließe mich gerne an!
28. Mär 2006 um 09:13
Ich habe nie den Anspruch erhoben, eine Journalistin zu sein. Ich studiere Geschichte und strebe keinen Beruf im Bereich Medien an.
Du hast mir aber immernoch nicht erklärt, was dich explizit am Artikel stört.
Deshalb schrieb ich auch "unterschwellig". Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Irgendwie scheinst du ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Ich habe nicht geschrieben, dass mich etwas am Artikel stört, sondern, dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst. Was soll das? Liest man den Artikel sagt man hinterher "Ja - und?" man ist nicht schlauer als vorher weil der Informationsgehalt des Artikels unterm Strich Null ist. Also Artikel eigestellt und dann?? Warum stellst du ihn ein? Ja - schlimm, schlimm - und weiter?
Jeder Themenstarter startet ein Thema, damit darüber diskutiert wird - oder? Wenn aber die Debatte sich darin erschöpft eine kontroverse Meinung so zu unterdrücken, dass man dem Kontrahenten vorwirft als Neuling Stunk zu machen, dann ist das einerseits eine Beleidigung gegenüber dem "NEUEN" andererseits bekommt der Neue den Eindruck eines "ja-Sager-Forums" in dem die Mods, wenn sie als normale User schreiben, keinen Widerspruch dulden. Wenn das allerdings die Intention des Forums ist, dann bin ich im in der Tat im falschen Forum.
Ich wiederhole mich: Ich habe dir keinen Antisemitismus vorgeworfen, weder offen noch unterschwellig. Sondern ich habe dir vorgeworfen ANTISEMITISMEN zu verbreiten. Das ist etwas völlig anderes.
28. Mär 2006 um 09:17
dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst. Was soll das?
Vielleicht ein Mißverständnis?
In diesem Forum werden Fernsehhinweise, Nachrichten und Bücher von speziell damit beauftragten Mods eingestellt. Damit soll nicht jedesmal eine Diskussion angeregt werden - im Sinne von Thread-eröffnen.
Es ist ganz einfach nur ein Hinweis: "Guckt mal, da gibt es was zu lesen, bzw. zu sehen, was euch interessieren könnte".
28. Mär 2006 um 09:23
Vielleicht magst du ja dazu einen Thread aufmachen?
Allerdings muß dies dann unter historischen Gesichtspunkten diskutiert werden ( da wir ein Geschichtsforum sind ) und weder religiös, noch aktuell politisch. Da sich aktuell die "Fachleute" hierzu nach deiner Auskunft nicht einig sind, wird das eh hier nicht zu lösen sein.
Ausserdem befürchte ich, daß wenn hier Meinungen und Vorurteile diskutiert werden, es im Zuge der Diskussion wahrscheinlich zu Antisemitismusvorwürfen oder/und "Argumentationsverrenkungen" kommen wird. Vielleicht ist es doch am besten, wenn du dir dafür ein passenderes Forum suchst. :grübel:
PS: Ashigarus Hinweis zum Umgang mit der allseits beliebten Luki, möchte ich doch noch zustimmen
Sorry - wenn eine Moderatorin nicht in der Lage ist einen Dikussionsansatz zu formulieren, dann muss sie sich nicht wundern, einen vorgesetzt zu bekommen.
Mein Ansatz im Bezug zum Artikel ist eben der, dass es keinen gibt ausser den des Vorwurfes der Antisemitismenverbreitung. Wie oben schon geschrieben: Der Informationsgehalt des PM-Artikels ist Null. Was bleibt sind antisemitistische (! nicht das Gleiche wie antisemitische Äußerungen!) Plattitüden, die nach meiner prosemitischen Grundeinstellung thematisiert werden MÜSSEN.
Wird dieses unterdrückt, muss man sich nicht wundern wenn es zu Missverständnissen kommt.
28. Mär 2006 um 09:27
Irgendwie scheinst du ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Ich habe nicht geschrieben, dass mich etwas am Artikel stört, sondern, dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst. Was soll das?
[...]
Jeder Themenstarter startet ein Thema, damit darüber diskutiert wird - oder?
Du hast offensichtlich noch nicht mitbekommen, daß es hier im Forum die Rubriken "TV-Programm", "Nachrichten" und "Buchtipps" gibt, wobei Lukrezia Borgia als Mitglied des Mod-Teams für die Pressenachrichten zuständig ist.
Wenn Du mit diesen Rubriken und ihrer Handhabung ein Problem hast, dann melde Dich bitte, wie bereits von mir angeregt, mit konstruktiven Vorschlägen im dafür vorgesehenen Diskussionsforum:
http://www.geschichtsforum.de/forumdisplay.php?f=19
28. Mär 2006 um 09:27
Vielleicht ein Mißverständnis?
In diesem Forum werden Fernsehhinweise, Nachrichten und Bücher von speziell damit beauftragten Mods eingestellt. Damit soll nicht jedesmal eine Diskussion angeregt werden - im Sinne von Thread-eröffnen.
Es ist ganz einfach nur ein Hinweis: "Guckt mal, da gibt es was zu lesen, bzw. zu sehen, was euch interessieren könnte".
Aha. Dann sollte kein neues Thema eröffnet werden, sondern ein Hinweis irgendwo auf der Seite in einer Rubrik "News" erstellt werden. Oder ein geschlossenes Thema, zu dem nur Mods Zugang haben.
28. Mär 2006 um 09:28
Du hast offensichtlich noch nicht mitbekommen, daß es hier im Forum die Rubriken "TV-Programm", "Nachrichten" und "Buchtipps" gibt, wobei Lukrezia Borgia als Mitglied des Mod-Teams für die Pressenachrichten zuständig ist.
Wenn Du mit diesen Rubriken und ihrer Handhabung ein Problem hast, dann melde Dich bitte, wie bereits von mir angeregt, mit konstruktiven Vorschlägen im dafür vorgesehenen Diskussionsforum:
http://www.geschichtsforum.de/forumdisplay.php?f=19
Das werde ich auch machen. :nono:
28. Mär 2006 um 09:30
nach meiner prosemitischen Grundeinstellung

Aha, danke für die Information. Ich dachte du gehörst zur "Schwarze Kerzen und Totenschädel-Fraktion" :
...die gelben Sterne Luzi sei Dank..
(...) muss man sich nicht wundern wenn es zu Missverständnissen kommt.
Genau
28. Mär 2006 um 09:31
Sorry - wenn eine Moderatorin nicht in der Lage ist einen Dikussionsansatz zu formulieren, dann muss sie sich nicht wundern, einen vorgesetzt zu bekommen.
Mein Ansatz im Bezug zum Artikel ist eben der, dass es keinen gibt ausser den des Vorwurfes der Antisemitismenverbreitung. Wie oben schon geschrieben: Der Informationsgehalt des PM-Artikels ist Null. Was bleibt sind antisemitistische (! nicht das Gleiche wie antisemitische Äußerungen!) Plattitüden, die nach meiner prosemitischen Grundeinstellung thematisiert werden MÜSSEN.
Wird dieses unterdrückt, muss man sich nicht wundern wenn es zu Missverständnissen kommt.
Dann bist Du - soweit ich weiss - nach Strafrecht dazu verpflichtet, den Artikel zur Anzeige zu bringen.
28. Mär 2006 um 09:31
Aha. Dann sollte kein neues Thema eröffnet werden, sondern ein Hinweis irgendwo auf der Seite in einer Rubrik "News" erstellt werden. Oder ein geschlossenes Thema, zu dem nur Mods Zugang haben.
Dieses Thema heißt: Pressenachrichten...
28. Mär 2006 um 09:37
Ich habe nicht geschrieben, dass mich etwas am Artikel stört, sondern, dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst.
Also in dem Artikel ist gar nichts "störendes", trotzdem soll Lukretia als Moderatorin Antisemitismen verbreiten? Komische Logik...
Liest man den Artikel sagt man hinterher "Ja - und?" man ist nicht schlauer als vorher weil der Informationsgehalt des Artikels unterm Strich Null ist.
Wie gut der Artikel ist, ist nicht in erster Linie Problem der Moderatoren. Die Artikel stammen in aller Regel aus best. Online-Varianten bekannter Medien (Welt, Standard, Spiegel Online etc.). Es sind eben Pressenachrichten und keine fachwissenschaftlichen Aufsätze..
Wenn aber die Debatte sich darin erschöpft eine kontroverse Meinung so zu unterdrücken, dass man dem Kontrahenten vorwirft als Neuling Stunk zu machen, dann ist das einerseits eine Beleidigung gegenüber dem "NEUEN" andererseits bekommt der Neue den Eindruck eines "ja-Sager-Forums" in dem die Mods, wenn sie als normale User schreiben, keinen Widerspruch dulden.
Fass dir mal an die eigene Nase. Keinen hätte es gestört, wenn du hier den Artikel kritisiert hättest. Stattdessen unterstellst du auf besonders kleinliche Art der Moderatorin, "Antisemitismen zu verbreiten". Und das kommt hier halt nicht gut an...
Das war deine einzige These zum Artikel (die ich noch nicht mal stimmig finde):
Die Gefahr die von solchen, vielleicht gutgemeinten, Themen ausgeht ist klar: Durch die einfache, aber widerlegbare, Behauptung werden alte Antisemitismen hervorgeholt, die dann als leere Wort-Hülsenfrüchte gewissen Hohlkopfweltlern als Futter dienen, die dann braune Darmwinde von sich geben.
Und dann hast du später geschrieben, dass du sowieso nicht über den Artikel diskutieren willst, sondern über Lukis Verhalten:
Ich habe nicht mit dem Artikel ein Problem, sondern mit deiner journalistischen Einstellung. Wenn man bei dir überhaupt von "Journalistin" schreiben kann ...
Wenn du "News", wie du behauptest nicht unreflektiert hier einstellst, kannst du dich verdammt gut verstellen.
Unterstrichen wird das ganze durch deine gehässige Art, indem du ihr unterstellst, sie habe ein "Wahrnehmungsproblem", sie habe sich "nichts dabei gedacht", sie sei "keine Journalistin" etc.
28. Mär 2006 um 09:38
Mein Ansatz im Bezug zum Artikel ist eben der, dass es keinen gibt ausser den des Vorwurfes der Antisemitismenverbreitung.
Nachdem Du diesen Vorwurf ungefähr zehnmal erhoben hast, wäre es allmählich an der Zeit, diesen Vorwurf auch einmal zu begründen und zu belegen.
28. Mär 2006 um 09:40
@pope
Scheinbar hat es sich geklärt. Hier werden keine Diskussionen zum Thema gewünscht.
Dann taucht immer noch die Frage auf, wieso auf den Artikel hingewiesen wurde, da er s"cheinbar" keinen geschichtlichen Aspekt aufweist der zu diskutieren wäre.
Das ist ein Trugschluß!
Denn EIN geschichtlcher Aspekt IST der Antisemitismus mit seinen Antisemitismen. Antisemitismen werden oft und unbedacht von unbedarften Menschen übernommen. DAS ist ebenfalls ein geschichtlicher Aspekt. Der Artikel befasst sich mit solchen Antisemitsmen.
Gerade deutsche Geschichte strotzt nur so von Antisemismen, dei dazu führten, was jedem bekannt ist: Die größte Vernichtungsaktion der Menschheitsgeschichte: Der Holocaust.
Ihr seht also, der Artikel hat einen direkten geschichtlichen Bezug zur antisemitischen Tradition Deutschlands.
Wenn also eine Moderatorin, einen derart geschichtlich brisante und auch tagespolitisch hochaktuelle Dynamitstange ins Forum wirft OHNE IRGENDEINEN Kommentar, sei es als Userin oder Moderatorin, muss man sich nicht wundern.
28. Mär 2006 um 09:41
Dieses Thema heißt: Pressenachrichten...
Leider stehen Antisemitismen nicht unter Strafe. :weinen:
28. Mär 2006 um 09:44
Aha, danke für die Information. Ich dachte du gehörst zur "Schwarze Kerzen und Totenschädel-Fraktion" :
Ich bin Luziferianer. KEIN Satanist.
28. Mär 2006 um 09:46
Hier werden keine Diskussionen zum Thema gewünscht.
Doch. Natürlich kann man auch über Pressenachrichten diskutieren. Nur die einstellende Moderatorin ist nicht für den Inhalt verantwortlich.
28. Mär 2006 um 09:47
Doch. Natürlich kann man auch über Pressenachrichten diskutieren. Nur die einstellende Moderatorin ist nicht für den Inhalt verantwortlich.
Das ist mir schon klar. Aber dafür DASS sie es eingestellt hat schon.
28. Mär 2006 um 09:48
Ich bin Luziferianer. KEIN Satanist.
Das werde ich bei Gelegenheit mal nachgoogeln, wenn ich nicht grad keine Zeit habe, weil ich aus dem Fenster gucken oder Brille putzen muß...:pfeif:
28. Mär 2006 um 09:58
Was mich stört ist folgendes:
[COLOR="Sienna"]"Unter den Nobelpreisträgern der ersten hundert Jahre (1901 bis 2000) waren bei der Chemie über 19 Prozent Juden, bei der Physik 36 Prozent und bei der Medizin sogar über fünfzig Prozent. Macht summa summarum mehr als ein Drittel der naturwissenschaftlichen Nobelpreise. Gemessen an ihrem geringen weltweiten Bevölkerungsanteil wären Juden mit einem Faktor von bis zu hundert überrepräsentiert." [/COLOR]
Hier wird der Text weder als Zitat noch als Meinung anderer gekennzeichnet. So muss ich davon ausgehen, dass es die Meinung des Journalisten ist. Es werden nicht nachvollziehbare Zahlen genannt.
Was der Schreiber im nächsten Absatz auch zugibt:
[COLOR="Sienna"]"Solche Aufstellungen finden sich in zahllosen Publikationen und auf vielen Websites, zu trauen ist keiner von ihnen. Es gibt keine gesicherte Statistik über Nobelpreisträger, die die Religionszugehörigkeit ausweist. Denn wie man sich unschwer vorstellen kann, käme man beim Nachzählen rasch in Schwierigkeiten. Wen zählt man als Juden, wen nicht? Orientiert man sich an Konfession oder Abstammung? Und was, wenn nur die Mutter oder gar nur der Vater jüdisch war?"[/COLOR]
Weiter schreibt er:
[COLOR="Sienna"]"Aber dennoch scheint an dem grundlegenden Faktum einer - im Vergleich zur Gesamtbevölkerung - enormen Überrepräsentanz erfolgreicher jüdischer Forscher erst mal nicht zu rütteln zu sein."[/COLOR]
Auch wieder eine Wiederholung der These, die er weiter oben negiert hatte!
Weitere Antisemitismen:
"[COLOR="Sienna"]Zielführender ist es daher zu fragen, wann und wo die Überrepräsentanz jüdischer Wissenschaftler zu finden ist. Besonders ausgeprägt scheint diese im deutschsprachigen Raum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und in den USA nach 1945. Welche historischen Bedingungen waren damals gegeben?[/COLOR]
Eine schlichte Unwahrheit wird hier verkündet:
[COLOR="Sienna"]Freilich: Adel, Kirche und Militär und zum guten Teil auch Politik und hohe Verwaltungsämter blieben Juden weiterhin verschlossen.[/COLOR]
So einen Artikel unkommentiert einzustellen ist fahrlässig.
28. Mär 2006 um 10:00
Irgendwie scheinst du ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Ich habe nicht geschrieben, dass mich etwas am Artikel stört, sondern, dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst. Was soll das? Liest man den Artikel sagt man hinterher "Ja - und?" man ist nicht schlauer als vorher weil der Informationsgehalt des Artikels unterm Strich Null ist. Also Artikel eigestellt und dann?? Warum stellst du ihn ein? Ja - schlimm, schlimm - und weiter?
.
Moment mal. jetzt muss ich mich doch auch einmal einmischen.
Irgendwie scheinst du ein Wahrnemungsproblem zu haben.
Es wurde dir doch schon zig mal erklärt, das es ihre Aufgabe ist, Pressemitteilungen reinzustellen, ohne noch einen Kommentar darüber abgeben zu müssen.
Wenn du das nicht endlich schnallst, bist du für mich nur ein Schaumschläger.
Was willst du überhaupt? Stunk machen? Kann ich auch. Ein roter ist auch von mir.
Mensch, mir stehen ja die Haare zu Berge bei so viel Unsinn.
28. Mär 2006 um 10:00
Das werde ich bei Gelegenheit mal nachgoogeln, wenn ich nicht grad keine Zeit habe, weil ich aus dem Fenster gucken oder Brille putzen muß...:pfeif:
Da wirst du nicht viel finden. Zur Zeit bin ich der erste und einzige der sich zum Luziferianismus bekennt. Soweit mir jedenfalls bekannt ist ...
28. Mär 2006 um 10:01
Moment mal. jetzt muss ich mich doch auch einmal einmischen.
Irgendwie scheinst du ein Wahrnemungsproblem zu haben.
Es wurde dir doch schon zig mal erklärt, das es ihre Aufgabe ist, Pressemitteilungen reinzustellen, ohne noch einen Kommentar darüber abgeben zu müssen.
Wenn du das nicht endlich schnallst, bist du für mich nur ein Schaumschläger.
Was willst du überhaupt? Stunk machen? Kann ich auch. Ein roter ist auch von mir.
Mensch, mir stehen ja die Haare zu Berge bei so viel Unsinn.
Hat sich doch längst erledigt, Klink!:cool:
28. Mär 2006 um 10:11
Irgendwie scheinst du ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Ich habe nicht geschrieben, dass mich etwas am Artikel stört, sondern, dass du ohne Kommentar einen Artikel einstellst. Was soll das? Liest man den Artikel sagt man hinterher "Ja - und?" man ist nicht schlauer als vorher weil der Informationsgehalt des Artikels unterm Strich Null ist. Also Artikel eigestellt und dann?? Warum stellst du ihn ein? Ja - schlimm, schlimm - und weiter?
Jeder Themenstarter startet ein Thema, damit darüber diskutiert wird - oder? Wenn aber die Debatte sich darin erschöpft eine kontroverse Meinung so zu unterdrücken, dass man dem Kontrahenten vorwirft als Neuling Stunk zu machen, dann ist das einerseits eine Beleidigung gegenüber dem "NEUEN" andererseits bekommt der Neue den Eindruck eines "ja-Sager-Forums" in dem die Mods, wenn sie als normale User schreiben, keinen Widerspruch dulden. Wenn das allerdings die Intention des Forums ist, dann bin ich im in der Tat im falschen Forum.
Ich wiederhole mich: Ich habe dir keinen Antisemitismus vorgeworfen, weder offen noch unterschwellig. Sondern ich habe dir vorgeworfen ANTISEMITISMEN zu verbreiten. Das ist etwas völlig anderes.
Wenn Du genau schauen würdest, dann siehst du dass alle Pressemitteilungen so reingestellt werden. Sie dienen als Information der Mitglieder, wie auch TV-Tipps oder Buchempfehlungen. Wenn Du mit einem Presseartikel nicht einverstanden bist, dann wende dich an die Redaktion der Zeitschrift und schreib dort einen Leserbrief.
Und wenn Du jetzt nicht aufhörst und uns weiter die Verbreitung von Antisemitischen Thesen unterstelltst sehen wir das als Verleugnung an.
Entweder Du entschuldigst dich jetzt bei Lukerzia und allen Mitgliedern dieses Forums oder wir sehen uns gezwungen dich aus der Gemeinschaft auszuschliessen.
28. Mär 2006 um 10:12
Also gut, diskutieren wir mal über den Artikel, wobei du deine Zielrichtung ja recht klar darlegst: Du willst eigentlich über Antisemitismus diskutieren. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, daß es im Endeffekt nur dazu führt, daß wir einerseits im Unklaren und Schwammigen, aber auch im braunen Sumpf wühlen, bis wir alle aussehen, wie die Schlammcatcherinnen. :cool:
Eigentlich müsste man ja nun erstmal klären, wer ist Jude? Ist es eine Rasse oder eine Religionszugehörigkeit?
Dann: Warum ist die Aussage, daß überproportional viele Juden Nobelpreisträger sind, überhaupt antisemitisch? Ist es nicht eher eine Anerkennung der hohen wissenschaftlichen Fähigkeiten von Juden?
28. Mär 2006 um 10:13
Na endlich reden wir über den Artikel!
... welcher aussagt, dass es keine Statistik gibt, an deren Wahrheitsgehalt aber nicht zu rütteln sei. Von der Überrepräsentanz jüdischer Forscher im deutschen Raum haben wir zwar noch weniger Zahlen, was uns aber nicht davon abhält, zu fragen, warum das so war.
Jetzt weiss ich wieder, warum ich PM nicht lese.
Wer derart die Logik strapazieren kann, findet bei PM sicherlich hohe Anerkennung...
28. Mär 2006 um 10:18
Also gut, diskutieren wir mal über den Artikel, wobei du deine Zielrichtung ja recht klar darlegst: Du willst eigentlich über Antisemitismus diskutieren. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, daß es im Endeffekt nur dazu führt, daß wir einerseits im Unklaren und Schwammigen, aber auch im braunen Sumpf wühlen, bis wir alle aussehen, wie die Schlammcatcherinnen. :cool:
Eigentlich müsste man ja nun erstmal klären, wer ist Jude? Ist es eine Rasse oder eine Religionszugehörigkeit?
Dann: Warum ist die Aussage, daß überproportional viele Juden Nobelpreisträger sind, überhaupt antisemitisch? Ist es nicht eher eine Anerkennung der hohen wissenschaftlichen Fähigkeiten von Juden?
Ich kann auch keine antisemitische Aussage erkennen in diesem Artikel. Er wird auch nicht im Informationsdienst gegen Rechtsextremismus aufgeführt. Man kann auch etwas hoch puschen um eine Diskussion anzukurbeln. Das dabei Mitglieder des Forums hier öffentlich beleidigt werden geht aber nicht. Wenn Luzifer über Antisemitismus diskutieren will soll er das in den entsprechenden Rubriken machen und aufhören jemanden was zu unterstellen.
28. Mär 2006 um 10:43
Was mich stört ist folgendes:
Mag sein, daß es Dich stört, aber was sind die Antisemitismen dabei?
28. Mär 2006 um 15:35
Antisemitismen sind sozusagen die Vehikel für antisemitische Äußerungen. Oft werden Fragen wie zum Beispiel "Wie kommt es, dass die Juden das auserwählte Volk ist?" gestellt, die zu Beginn einer antsemitischen Debatte als Thema gestellt werden. Oder einfache Bahauptungen aufgestellt in dem man die Frage stellt "Warum sind alle europäische Juden reich?"
Oder wie in dem Artikel eine erstmal unverfängliche Überschrift gewählt wurde, dann aber ins Eingemachte geht: Dass Juden in der Naturwissenschaft führend sind. Diese Behauptung wird zunächst abgemildert in dem darauf hingewiesen wird, dass es nicht zählber sei und sowieso diese unbeweisbare These seit 100 Jahren von antisemitischer Seite immer wieder gestellt werde.
Gleichzeitig schlägt man aber den gleichen Kurs ein und "hinterfragt".
Gipfel der Antisemitismen ist der Satz im 6. Absatz: "Zielführender ist es daher zu fragen, wann und wo die Überrepräsentanz jüdischer Wissenschaftler zu finden ist." Schlimmer geht's nimmer?
Doch, es geht: "Besonders ausgeprägt scheint diese im deutschsprachigen Raum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und in den USA nach 1945."
Zack aus. Keine Erklärungen, keine Quellen, kein Hinweis darauf das es der Tatsache entspricht. Kein Beweis der Behauptung. Nicht einmal eine kleine Statistk, die dieses belegt!
28. Mär 2006 um 15:41
Ich kann auch keine antisemitische Aussage erkennen in diesem Artikel. Er wird auch nicht im Informationsdienst gegen Rechtsextremismus aufgeführt. Man kann auch etwas hoch puschen um eine Diskussion anzukurbeln. Das dabei Mitglieder des Forums hier öffentlich beleidigt werden geht aber nicht. Wenn Luzifer über Antisemitismus diskutieren will soll er das in den entsprechenden Rubriken machen und aufhören jemanden was zu unterstellen.
Nun ist es aber gut! Ich habe niemanden beleidigt!
Ich will über den Artikel debattieren. Und dabei ist mir eben aufgefallen, dass die Themenstarterin nicht einmal einen Diskussionsansatz geliefert hatte.
Warum weiß ich ja nun. Es war eine gutgemeinte Kritik, die falsch verstanden wurde. Niemand ist hier (zumindest nicht offen) Antisemit.
Etwas anderes ist es wenn nach meiner Meinung ANTISEMITISMEN unterstützt werden.
Ihr müsst jederzeit damit rechnen, falsch verstanden zu werden, wenn ein Artikel mit zweifelhaftem Inhalt über euer Forum verbreitet wird, ohne dass eure Intention dabei klar wird.
Aber ich denke, dass das nun geklärt ist.
Ansonsten darfst du mir gerne eine PN dazu schicken.
28. Mär 2006 um 15:57
...Zack aus. Keine Erklärungen, keine Quellen, kein Hinweis darauf das es der Tatsache entspricht. Kein Beweis der Behauptung. Nicht einmal eine kleine Statistk, die dieses belegt!
und hier hätte eine diskussion über den artikel anfangen können ohne die moderatorin anzugreifen, die auch den ablauf und hintergrund klar gemacht hat:
Nachrichten werden hier nicht unreflektiert eingestellt, ich würde die Nachricht ohne mit der Wimper zu zucken wieder einstellen.
weiter:
Mein lieber Freund Luzifers, wenn ich bei jeder Pressenachricht, die ich hier einstelle (täglich 3 bis 6) eine Diskussionserwartung hätte und fleißig mitmischen würde, käme ich garnicht mehr vom Computer weg.
und:
Danke für den Ratschlag, aber ich bin bisher ganz gut gefahren mit meiner Arbeitsweise hier und ich werde daran auch nichts ändern.
28. Mär 2006 um 16:02
Luzifer wir warten noch auf deine Entschuldigung und zwar gegenüber Lukrezia und allen Mitgliedern die hier geantwortet haben. Wer andere beleidigt und das hast du, zumindest die Moderatorin Lukrezia, sollte wenigstens soviel Rückgrad haben sich öffentlich zu entschuldigen.
Kannst dir ja mal die Regel Nr. 2 durchlesen:
Umgang mit anderen Usern, Moderatoren und Administratoren
Bitte achtet bei allen Veröffentlichungen im Forum auf Umgangston. Wer persönlich beleidigend wird, kann von Moderatoren und Administratoren ohne Vorankündigung gelöscht werden.
Die Diskriminierung von Minderheiten und körperlich bzw. geistig Behinderten werden nicht geduldet und mit Ermahnung bzw. Ausschluss geahndet.
Beiträge, die darauf abzielen, Diskussionsteilnehmer zu demotivieren und/oder die sachliche Diskussion auf persönliche Streitigkeiten ablenken, sind zu unterlassen.
28. Mär 2006 um 16:07
Gipfel der Antisemitismen ist der Satz im 6. Absatz: "Zielführender ist es daher zu fragen, wann und wo die Überrepräsentanz jüdischer Wissenschaftler zu finden ist." Schlimmer geht's nimmer?
Doch, es geht: "Besonders ausgeprägt scheint diese im deutschsprachigen Raum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und in den USA nach 1945."
Zack aus. Keine Erklärungen, keine Quellen, kein Hinweis darauf das es der Tatsache entspricht. Kein Beweis der Behauptung. Nicht einmal eine kleine Statistk, die dieses belegt!
Ich kann dahinter allenfalls mangelnde wissenschaftliche Gründlichkeit erkennen (oder böswillig ausgedrückt "journalistische Schlamperei"), aber beim besten Willen keinen Antisemitismus.
Vielleicht eine kleine Statistik zu einem Teilbereich:
Statistische Betrachtungen geben fuer den gesamten akademischen Bereich folgendes Bild: 1145 von 7979 aktiven Personen des Lehrkoerpers an deutschen Universitaeten wurden bis April 1936 entlassen. Das sind 14,3%. Schliesst man die Assistentenschaft ein, so sinkt dieser Satz mit 1377 von 10737 auf 12,8%.
http://www.hagalil.com/shoah/stefan1.htm
Nebenbei gefragt: Findest Du im verlinkten Aufsatz auch Antisemitismen?
28. Mär 2006 um 16:21
[COLOR=sienna]"Unter den Nobelpreisträgern der ersten hundert Jahre (1901 bis 2000) waren bei der Chemie über 19 Prozent Juden, bei der Physik 36 Prozent und bei der Medizin sogar über fünfzig Prozent. Macht summa summarum mehr als ein Drittel der naturwissenschaftlichen Nobelpreise. Gemessen an ihrem geringen weltweiten Bevölkerungsanteil wären Juden mit einem Faktor von bis zu hundert überrepräsentiert." [/COLOR]
[U]Hier wird der Text weder als Zitat noch als Meinung anderer gekennzeichnet[/U]. So muss ich davon ausgehen, dass es die Meinung des Journalisten ist. Es werden nicht nachvollziehbare Zahlen genannt.
Was der Schreiber im nächsten Absatz auch zugibt:
[COLOR=sienna]"[U]Solche Aufstellungen finden sich in zahllosen Publikationen und auf vielen Websites, zu trauen ist keiner von ihnen[/U]. Es gibt keine gesicherte Statistik über Nobelpreisträger, die die Religionszugehörigkeit ausweist. Denn wie man sich unschwer vorstellen kann, käme man beim Nachzählen rasch in Schwierigkeiten. Wen zählt man als Juden, wen nicht? Orientiert man sich an Konfession oder Abstammung? Und was, wenn nur die Mutter oder gar nur der Vater jüdisch war?"[/COLOR]
Es wird zwar nicht gesagt, von wem genau es stammt aber ein eindeutiger Bezug zu unseriösen Quellen hergestellt. Zumal durch den Vertrauensentzug auch eine ziemlich deutliche Distanzierung gezeigt wird. Was ist schlimm daran, wenn der Autor die schwächen dieser Argumente zugibt?
Weiter schreibt er:
[COLOR=sienna]"Aber dennoch [U]scheint[/U] an dem grundlegenden Faktum einer - im Vergleich zur Gesamtbevölkerung - enormen Überrepräsentanz erfolgreicher jüdischer Forscher erst mal nicht zu rütteln zu sein."[/COLOR]
Auch wieder eine Wiederholung der These, die er weiter oben negiert hatte!.das Wort scheint ist mMn immer ein Hinweis darauf, dass man nicht von Fakten spricht, sondern von Dingen die auf den ersten Blick (der nciht unbedingt der richtige ist) offensichtlich aussehen.
Oder wie in dem Artikel eine erstmal unverfängliche Überschrift gewählt wurde, dann aber ins Eingemachte geht: Dass Juden in der Naturwissenschaft führend sind. Diese Behauptung wird zunächst abgemildert in dem darauf hingewiesen wird, dass es nicht zählber sei und sowieso diese unbeweisbare These seit 100 Jahren von antisemitischer Seite immer wieder gestellt werde.
Gleichzeitig schlägt man aber den gleichen Kurs ein und "hinterfragt".
Gipfel der Antisemitismen ist der Satz im 6. Absatz: "Zielführender ist es daher zu fragen, wann und wo die Überrepräsentanz jüdischer Wissenschaftler zu finden ist." Schlimmer geht's nimmer?
Doch, es geht: "Besonders ausgeprägt [U]scheint[/U] diese im deutschsprachigen Raum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und in den USA nach 1945."
was hätte den der Autor statt zu hinterfragen sonst tun sollen? Zweifelhafte Behauptungen sollten immer hinterfragt und überprüft werden. Wie soll sonst wissenschaftlicher Fortschritt erreicht werden wenn Unklarheiten immer weiter mitrumgeschleppt werden ohne klar zu sagen "nach derzeitigem Kenntnistant ist diese Behauptung war/falsch". (Ps: wieder das Wörtchen "scheint" in einer klar antisemitistischen aussage)
Ich will über den Artikel debattieren. Und dabei ist mir eben aufgefallen, dass die Themenstarterin nicht einmal einen Diskussionsansatz geliefert hatte.
Der Link zum artikel ist doch ein sehr guter diskussionsansatz.
Stellt für dich Behauptung "Juden waren wirklich überproportional stark unter Wissenschaftlern des 20. Jhd vertreten" oder deren Wiederlegung das antisemitistische dar?
28. Mär 2006 um 16:31
Nun ist es aber gut! Ich habe niemanden beleidigt!
Moment mal! Du hast Lukrezia ziemlich persönlich angeblafft:
Ich habe nicht mit dem Artikel ein Problem, sondern mit deiner journalistischen Einstellung.
Irgendwie scheinst du ein Wahrnehmungsproblem zu haben.
ich habe dir vorgeworfen ANTISEMITISMEN zu verbreiten.
Auch die Unterstellung, sie sei
nicht in der Lage [...] einen Dikussionsansatz zu formulieren ist unsachlich und persönlich.
Da kannst Du Dich nicht herauswinden, indem Du Dir selber bescheinigst: Es war eine gutgemeinte Kritik, die falsch verstanden wurde.
Es liegt doch in Deinem Interesse, Dich rechtzeitig persönlich zu entschuldigen.
28. Mär 2006 um 17:07
das Wort scheint ist mMn immer ein Hinweis darauf, dass man nicht von Fakten spricht, sondern von Dingen die auf den ersten Blick (der nciht unbedingt der richtige ist) offensichtlich aussehen. "Überpräsenz" ist ein hässlicher Begriff . Selbst wenn es einen Proporz [I]gäbe - wer hat den festgesetzt?[/I] Er ist ein (ent)wertender Begriff, der klar macht, dass der Schreiber mit der Verteilung nicht ganz zufrieden ist. Antisemitismen eben!
was hätte den der Autor statt zu hinterfragen sonst tun sollen? Zweifelhafte Behauptungen sollten immer hinterfragt und überprüft werden. Wie soll sonst wissenschaftlicher Fortschritt erreicht werden wenn Unklarheiten immer weiter mitrumgeschleppt werden ohne klar zu sagen "nach derzeitigem Kenntnistant ist diese Behauptung war/falsch". (Ps: wieder das Wörtchen "scheint" in einer klar antisemitistischen aussage)
Er hätte es sein lassen können ... Was soll das, eine Frage bzw etwas zu hinterfragen, das niemals geklärt werden kann, wie der Schreiber selber zugibt?
28. Mär 2006 um 17:18
Na wenn Du sonst keine Probleme hast... der Proporz wird nicht willkürlich festgesetzt, sondern orientiert sich an der Bevölkerungsstruktur. Daher ist [I]Überpräsenz[/I] nicht als wertend zu verstehen. Es kommt darauf an, welche Schlussfolgerungen man daraus zieht.
Man könnte sich fragen: woher kommt es, dass Personen jüdischen Glaubensbekenntnisses in der Wissenschaft zur vorletzten Jahrhundertwende überpräsent sind? Als seriöser Wissenschaftler würde man dann sehr bald weiter in die Historie zurückreichende Antworten finden, mitunter sogar eine Geschichte des Antisemitismus im Wandel der Zeit schreiben. Aufgrund von [I]Political Correctness[/I] dieser Frage auszuweichen wäre eher Quelle für neue Antisemitismen und kein Heilmittel dagegen!
28. Mär 2006 um 17:18
"Überproportional" ist ein hässlicher Begriff . Selbst wenn einen Proporz [I]gäbe - wer hat den festgesetzt?[/I] Er ist ein (ent)wertender Begriff, der klar macht, dass der Schreiber mit der Verteilung nicht ganz zufrieden ist. Antisemitismen eben
Hat ich mir schon fast gedacht, dass das Reizwort ist. Aber im Zusammenhang heißt es doch nur, dass die Proportion jüdischer Menschen unter Wissenschaftlern größer ist als die Proportion der Juden an der Gesamtbevölkerung.
Was soll das, eine Frage bzw etwas zu hinterfragen, das niemals geklärt werden kann, wie der Schreiber selber zugibt?
Persönliche Meinung: Ich denke, so schwer wäre es nicht zu klären, welchen Konfessionen Nobelpreisträger angehört haben und wie ernst sie ihren Glauben nahmen, da es zudem oft noch recht mitteilsame Menschen waren. Die Frage ist, ob man das tun sollte, oder ob es "Judenriecherei" ist, wie ein Forscher - ich glaube, es war Wolfgang Benz - einmal dem Autoren Rogalla von Bieberstein vorwarf, dessen Buch ein Vorbild für die Hohmann-Rede war.
28. Mär 2006 um 18:09
Es hieß übrigens: "Überpräsentanz"... und das ist wertend. Da beißt keine Maus den Faden ab.
PS:
Wer eine Statistik vorweisen kann, die eindeutig belegt, dass unter den Naturwissenschaftlern eine "Überpräsentanz" von Juden zu verzeichnen ist, soll sie zeigen, bzw. die Quelle angeben.
28. Mär 2006 um 18:33
Luzifer Friend du hast dich bis jetzt bei Lukrezia für deine haltlosen Unterstellungen und Beleidigungen noch nicht öffentlich entschuldigt. Wir erwarten diese bis 20.00 Uhr hier im Forum, ansonsten werden wir dich für 48 Stunden sperren. :gelbekarte:
Verstoss der Foren Regeln Nr. 2
28. Mär 2006 um 18:41
Luzifer Friend du hast dich bis jetzt bei Lukrezia für deine haltlosen Unterstellungen und Beleidigungen noch nicht öffentlich entschuldigt. Wir erwarten diese bis 20.00 Uhr hier im Forum, ansonsten werden wir dich für 48 Stunden sperren. :gelbekarte:
Verstoss der Foren Regeln Nr. 2
Ich habe nichts zu entschuldigen. :fs:
Welche Beleidigungen denn?
Haltlose Unterstellungen? Welche?:fs:
Scheinbar kannst du nicht zwischen "Antisemitismen" und "Antisemitismus" unterscheiden. Lese meine Beiträge. WENN ich explizit irgendeinem hier Antisemitismus vorgeworfen haben sollte, dann ist es ein Missverständnis. Aber eines das der LESER und nicht der SCHREIBER des Beitrages, bzw. der Beiträge zu verantworten hat.
Darum werde ich nichts von dem zurücknehmen was ich geschrieben habe.
WENN sich einer beleidigt fühlt, weil er MEINT ich hätte ihn/sie beleidigt, dann soll er/sie sich bei mir melden.
Ansonsten: Siehe PN.
28. Mär 2006 um 18:53
Irgendwie kommt mir gerade in den Sinn, wie Gründgens mit Fritz Kortner "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" probte und sagte: "Herr Kortner, wenn ich Sie bitte, bei diesem Satz nach hinten zu gehen, dann ist das nicht antisemitisch gemeint"
28. Mär 2006 um 19:00
Ich habe nichts zu entschuldigen. :fs:
Welche Beleidigungen denn?
Haltlose Unterstellungen? Welche?:fs:
Scheinbar kannst du nicht zwischen "Antisemitismen" und "Antisemitismus" unterscheiden. Lese meine Beiträge. WENN ich explizit irgendeinem hier Antisemitismus vorgeworfen haben sollte, dann ist es ein Missverständnis. Aber eines das der LESER und nicht der SCHREIBER des Beitrages, bzw. der Beiträge zu verantworten hat.
Darum werde ich nichts von dem zurücknehmen was ich geschrieben habe.
WENN sich einer beleidigt fühlt, weil er MEINT ich hätte ihn/sie beleidigt, dann soll er/sie sich bei mir melden.
Ansonsten: Siehe PN.
Ich kann es wohl unterscheiden, gehört zu meinen Studienschwerpunkten.
Und es ist genügend darüber gesagt worden, wo und wie Du Lukrezia beleidigt und was du ihr Unterstellt hast. Das muss ich nicht mehr wiederholen.
Da Du scheinbar kein Rückgrad hast dich zu entschuldigen und diese Ermahnung nicht für ernst nimmst. Sperren wir dich für die nächsten 48 Stunden. Wenn es danach eine Wiederholung von Beleidigungen gegen Mitglieder und Moderatoren dieses Forums geben wird, werden wir dich Dauerhaft sperren.
28. Mär 2006 um 19:17
Die Frage ist, ob man das tun sollte, oder ob es "Judenriecherei" ist, wie ein Forscher - ich glaube, es war Wolfgang Benz - einmal dem Autoren Rogalla von Bieberstein vorwarf, dessen Buch ein Vorbild für die Hohmann-Rede war.
Wenn damit gemeint ist, das man manisch nach Juden sucht und hinter allem und jedem die jüdische Weltverschwörung vermutet - dann gibt es wohl auch das Gegenteil...daß man in Alltagsgequassel oder populärwissenschaftlichen Zeitungsartikeln den latenten Antisemitismus potentieller KZ-Schergen vermutet. Hat das auch einen Namen? :fs:
28. Mär 2006 um 19:25
Irgendwie kommt mir gerade in den Sinn, wie Gründgens mit Fritz Kortner "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" probte und sagte: "Herr Kortner, wenn ich Sie bitte, bei diesem Satz nach hinten zu gehen, dann ist das nicht antisemitisch gemeint"
Ein guter Zwischenruf !
.:grübel: ...bei aller gebotenen Sensibilität gegenüber ."-ismen " in Beiträgen - über den Eifer das Kind mit dem Bade ausschütten bringt immer denen am Wenigsten, die man glaubt verteidigen zu müssen. Der PM- Artikel ist in der Tat einfach schlampig und unklar in der Absicht oder einer Zielrichtung,am wenigsten ist Juden daran gelegen , daß sie von irgendwelchen "Aufklärern " irgendwie verklärt oder herausgehoben werden-im Gegenteil.
Doch sei dem Freund Luzifers angemahnt, daß sich sein Ton so gegenüber Unterteufeln gehören mag, nicht aber gegenüber irdischen Moderatorinnen !
Daher finde ich eine entspr. Entschuldigung für irdisch angebracht !
29. Mär 2006 um 16:32
"Überpräsenz" ist ein hässlicher Begriff . Selbst wenn es einen Proporz [I]gäbe - wer hat den festgesetzt?[/I] Er ist ein (ent)wertender Begriff, der klar macht, dass der Schreiber mit der Verteilung nicht ganz zufrieden ist. Antisemitismen eben! Er hätte es sein lassen können ...
Was soll das, eine Frage bzw etwas zu hinterfragen, das niemals geklärt werden kann, wie der Schreiber selber zugibt?
Zum ersten, wie schon gesagt, gibt es keinen besseren Begriff dafür. Wenn mir jemand sagt, dass meine Schule überpropotional viele Gewinner in diversen Wettberben stellt (z.B. Matheolympiade) dann fühle ich mich nciht beleidigt sondern geehrt. selbst wenn ich nicht gewonnen habe. Nachvollziehbar? Ist überdurchschnittlich für dich auch ein wertender Begriff?
Woher soll der Schreiber (ein irrender Mensch) wissen ob sich eine Frage nicht klären lässt? Selbst wenn eine Frage nicht endgültig gelöst werden kann, soltte man das Denken nicht aufgeben. Wieder ein beispiel: ein sehr früher Mensch zum anderen: "Du verbrennst dir eh nur die finger. Gib auf, wir werden nie wissen wie man sich mit Feuer arrangieren kann".
Ich freue mich sehr darauf deine Antworten zu lesen, sobald du wieder antworten kannst.
29. Mär 2006 um 20:07
Irgendwie kommt mir gerade in den Sinn, wie Gründgens mit Fritz Kortner "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" probte und sagte: "Herr Kortner, wenn ich Sie bitte, bei diesem Satz nach hinten zu gehen, dann ist das nicht antisemitisch gemeint"
(Ich kann Mario Adorf regelrecht hören, wie er Kortner zitiert und finde es äußerst passend um die Diskussion wieder auf eine sachliche Basis zurückzuführen)
...bei aller gebotenen Sensibilität gegenüber ."-ismen " in Beiträgen - über den Eifer das Kind mit dem Bade ausschütten bringt immer denen am Wenigsten, die man glaubt verteidigen zu müssen. Der PM- Artikel ist in der Tat einfach schlampig und unklar in der Absicht oder einer Zielrichtung,am wenigsten ist Juden daran gelegen , daß sie von irgendwelchen "Aufklärern " irgendwie verklärt oder herausgehoben werden-im Gegenteil.
Doch sei dem Freund Luzifers angemahnt, daß sich sein Ton so gegenüber Unterteufeln gehören mag, nicht aber gegenüber irdischen Moderatorinnen !
Daher finde ich eine entspr. Entschuldigung für irdisch angebracht !
Dem kann ich mich deshalb an dieser Stelle nur anschließen, nachdem ich mit hohem Interesse die gesamte Diskussion verfolgt habe.
Danke auch an Themistokles, dass auch er versucht, Sachlichkeit in das Thema zu bringen und auch ich bin gespannt, auf die Antwort von Luzi
29. Mär 2006 um 20:09
Oh ich hoffe, ich bekomme noch heraus, wie man zitiert, ich wollte keine Aussagen stehlen...