Apr 13
2006
Die Diener wurden häufig frech
News in Die großen Kolonialreiche 2 Kommentare »Schönredner der deutschen Kolonialverbrechen geben im Internet den Ton an
Die ersten Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts standen in Afrika: Nachdem die deutschen Kolonisten in "Deutsch-Südwestafrika" den dort lebenden Herero das Land genommen hatten, ließen sie sie auf ihren Farmen schuften und erniedrigten, misshandelten, vergewaltigten sie. Als sich die Herero 1904 erhoben, gab Oberbefehlshaber Lothar von Trotha die Order: "Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen." Bis 1911 ermordeten die Deutschen mindestens 40000 Afrikaner im heutigen Namibia - oder trieben sie in Lagern oder in der Omaheke-Wüste in den Tod.
Die populärsten Webseiten stammen von Freizeit-Historikern
Wer sich jedoch im Internet über den deutschen Kolonialismus informieren will, braucht Geduld - und jede Menge Skepsis. Denn ob man mit Google, Altavista oder Yahoo sucht, die populärsten Webseiten stammen meist von Freizeithistorikern, die statt Kolonien lieber "Schutzgebiete" sagen. Den späten deutschen Griff nach Afrika, der 1884 begann und mit dem Ersten Weltkrieg endete, beschreiben sie bis zum kaiserlichen Uniformknopf genau - die afrikanischen Opfer lassen sie jedoch unerwähnt.
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Die ersten Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts standen in Afrika: Nachdem die deutschen Kolonisten in "Deutsch-Südwestafrika" den dort lebenden Herero das Land genommen hatten, ließen sie sie auf ihren Farmen schuften und erniedrigten, misshandelten, vergewaltigten sie. Als sich die Herero 1904 erhoben, gab Oberbefehlshaber Lothar von Trotha die Order: "Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen." Bis 1911 ermordeten die Deutschen mindestens 40000 Afrikaner im heutigen Namibia - oder trieben sie in Lagern oder in der Omaheke-Wüste in den Tod.
Die populärsten Webseiten stammen von Freizeit-Historikern
Wer sich jedoch im Internet über den deutschen Kolonialismus informieren will, braucht Geduld - und jede Menge Skepsis. Denn ob man mit Google, Altavista oder Yahoo sucht, die populärsten Webseiten stammen meist von Freizeithistorikern, die statt Kolonien lieber "Schutzgebiete" sagen. Den späten deutschen Griff nach Afrika, der 1884 begann und mit dem Ersten Weltkrieg endete, beschreiben sie bis zum kaiserlichen Uniformknopf genau - die afrikanischen Opfer lassen sie jedoch unerwähnt.
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20. Apr 2006 um 15:21
Ja ja, der Deutsche ist böse :devil: . Böse an sich, das liegt schon in den Genen, da ist die Erbschuld schon mit drin
Komisch, hat da nicht schon damals jemand etwas behauptet von wegen Schuld bestimmter "Rassen"....
Komisch auch, dass in anderen Ländern keiner was über Hunderttausende oder gar Millionen Opfer der Kolonialzeit und -kriege verliert ?:confused:
Dabei haben doch selbst kleine Länder wie Belgien oder Holland ein Vielfaches an Kolonien besessen, wie die Deutschen.
Und da gibt es sogar heute noch Länder, die losziehen und andere Länder "befreien", auch z.B. von ihrem Oel, aus lauter Nächstenliebe..., wobei die "Kollateralschäden" dann so gering wie möglich bleiben sollen :weinen: aber trotzdem wohl in die Millionen (?) gehen dürften (das zählt man vorsorglicherweise natürlich nicht)
20. Apr 2006 um 17:13
Dann sind unsere Lehranstalten ja wohl mal am Zug, eine offizielle Internetseite ins Netz zu stellen, die mit der Mär vom guten deutschen Kolonialschutzherren aufräumt.
Übrigens ist auf französischen und britischen Internetseiten genau so viel Schund zum Thema Kolonialpolitik zu finden, hauptsächlich das 19. und Anfang des 20. Jahrhundert betreffend.
Briten, Franzosen, Deutsche, Belgier, Italiener - und wer noch?
Welche europäische Nation, die in Afrika war, hat sich dort nicht versündigt und sich dort keine blutigen Hände geholt?