Nach dem Krieg galt er als der Papst, der half. Der im besetzten Rom Klöster und Pfarren für verfolgte Juden öffnen ließ, durch seine Vermittlung über die päpstlichen Nuntiaturen in diversen Ländern die Deportation abertausender Juden verhinderte, unzähligen von ihnen mit gewaltigen Summen zur Flucht verhalf. Der römische Großrabbiner Israel Zolli konvertierte aus Dankbarkeit und ließ sich auf den Vornamen des Papstes Eugenio taufen. 94 jüdische Musiker aus 14 Ländern spielten in Rom für Pius XII. Beethovens Neunte, aus Dankbarkeit für sein „großartiges humanitäres Werk“. Und der palästinensische Großrabbiner schrieb ihm: „So Gott will, wird die Nachwelt sich erinnern, dass, als alles dunkel war für unser Volk, Seine Heiligkeit ein Licht der Hoffnung für sie anzündete.
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