Wie eine Festung erhebt sich das mächtige Massiv aus der Ebene: 250 Meter hoch thront der Waterberg über dem kargen Buschfeld von Namibia. Blutrot versinkt die Sonne am Horizont und wirft ihre letzten Strahlen auf die gezackten Felsen am oberen Bergrand, die wie Orgelpfeifen in den afrikanischen Himmel ragen. Wenn es auf dem fast 50 Kilometer langen und 16 Kilometer breiten Plateau regnet, läuft das Wasser durch eine Schicht Sandstein, ehe es auf hartes Gestein trifft. Hier quillt es dann in unzähligen kleinen Quellen aus dem Fels. Es ist ein spektakuläres Schauspiel, das dem Berg seinen Namen gab.
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