Der britische Historiker Martin Gilbert begann seine Karriere in den sechziger Jahren, als er Winston Churchills Sohn Randolph bei der Herausgabe der autorisierten, achtbändigen Biografie seines Vaters assistierte. Seither hat er über siebzig Bücher verfasst, den grössten Teil davon über Churchill. Sein Sachwissen und die Präzision, mit der er sich in seinen Gegenstand vertieft, machen ihn zu einem unbestrittenen Kenner des grossen Premiers. Kritiker bemängeln indes, dass Gilbert zur Idealisierung neige. Diese Tendenz lässt sich teilweise auch im vorliegenden Buch ausmachen, das zwar mit seiner Materialfülle und neuen Fakten beeindruckt, aber doch einige Fragen unbeantwortet lässt.
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