Der israelische Journalist, Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als "Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der Kulturenvielfalt.

Statt der erwarteten Lesung hielt der Historiker einen Impulsvortrag, der den Inhalt des Buches zum Thema hatte. "Die Geschichte Israels hat sehr viel zu tun mit Hoffnung", sagte er. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen aus der ganzen Welt Juden zusammen, um hier ihr "Glück zu finden", sagte Segev. Sie kamen aus verschiedenen Kulturen und mussten erst eine eigene israelische Identität entstehen lassen. Segev bezeichnete Israel als "buntes Mosaik" an Kulturen.
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