Schweigen gebrochen
Die Bilder wird Hildegard Annussat nie vergessen. Sie hat sie wieder vor Augen, wenn sie von den Fliegerangriffen im Februar 1945 berichtet. Als das Flugzeugwerk in Schutt und Asche zerbombt wurde, wie die verwundeten und toten Häftlinge, die als Zwangsarbeiter in den Heinkel-Werken arbeiteten, abtransportiert wurden. „Wir haben alldem zuschauen müssen und konnten nicht helfen“, kann sie noch heute nur stockend und unter Tränen erzählen.

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