Das in den deutschen Glashütten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit erzeugte Gebrauchsglas war in der Regel mehr oder minder stark grün gefärbt. Die Bezeichnung „Waldglas“ hierfür geht jedoch nicht auf die „waldgrüne“ Färbung, sondern auf den Standort der Hütten im Walde zurück. Abbildung 1 zeigt einen Nuppenbecher aus leicht grünem Glas; es handelt sich um eine Replik aus Böhmen. Mehr oder minder farblose Nuppenbecher waren im 13./14. Jahrhundert weit verbreitet.
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