Jan 28
2009
Das rätselhafte Massengrab
News in Das Dritte Reich Noch keine Kommentare »In Polen sind die Gebeine von fast 2 000 Menschen entdeckt worden. Es könnten Deutsche sein, die 1945 ums Leben kamen
Der Schädel mit Erd- und Wurzelresten in den Augenhöhlen hat noch alle Zähne, ganz weiß sind sie. Dies wird ein junger Mensch gewesen sein. Die zarten Rippenknochen daneben müssen von einem Kind stammen. Ein Gemeindearbeiter hat sie an diesem sonnigen Januartag aus der lehmigen Erde im nordpolnischen Malbork gegraben, dem früheren deutschen Marienburg. Er legt sie in einen der fünf schwarzen Eimer, die neben einem schon zur Hälfte gefüllten Leichensack aus Plastik stehen.
All diese Knochen und Schädel haben der Archäologe Zbigniew Sawicki und seine Leute heute bereits gefunden, hier in der Grube auf einem Baugelände direkt neben dem Weg zum mittelalterlichen Schloss. Seit der Frost zum Wochenanfang etwas nachgelassen hat, suchen Sawicki und seine Leute weiter nach den Gebeinen der Menschen, die hier wahrscheinlich im Frühjahr 1945 verscharrt wurden. Die Stadtverwaltung von Malbork und Experten vermuten deutsche Zivilisten in dem Massengrab, das Ende Oktober bei Bauarbeiten für ein Luxushotel entdeckt wurde. Aber bisher gibt es keinerlei Gewissheit. Weder, wer diese Menschen waren, noch darüber, unter welchen Umständen sie starben.
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Der Schädel mit Erd- und Wurzelresten in den Augenhöhlen hat noch alle Zähne, ganz weiß sind sie. Dies wird ein junger Mensch gewesen sein. Die zarten Rippenknochen daneben müssen von einem Kind stammen. Ein Gemeindearbeiter hat sie an diesem sonnigen Januartag aus der lehmigen Erde im nordpolnischen Malbork gegraben, dem früheren deutschen Marienburg. Er legt sie in einen der fünf schwarzen Eimer, die neben einem schon zur Hälfte gefüllten Leichensack aus Plastik stehen.
All diese Knochen und Schädel haben der Archäologe Zbigniew Sawicki und seine Leute heute bereits gefunden, hier in der Grube auf einem Baugelände direkt neben dem Weg zum mittelalterlichen Schloss. Seit der Frost zum Wochenanfang etwas nachgelassen hat, suchen Sawicki und seine Leute weiter nach den Gebeinen der Menschen, die hier wahrscheinlich im Frühjahr 1945 verscharrt wurden. Die Stadtverwaltung von Malbork und Experten vermuten deutsche Zivilisten in dem Massengrab, das Ende Oktober bei Bauarbeiten für ein Luxushotel entdeckt wurde. Aber bisher gibt es keinerlei Gewissheit. Weder, wer diese Menschen waren, noch darüber, unter welchen Umständen sie starben.
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