Es war eine gruselige Szene, die sich den Archäologen in Venedig bot: In einem Massengrab aus dem 16. Jahrhundert unweit des früheren Pestlazaretts entdeckten sie das verstümmelte Skelett einer Frau. Der Teil unterhalb der Brust war abgetrennt, und aus dem weit geöffneten Kiefer ragte ein steinerner Pfahl. Eine "Vampirfrau" blickte ihnen entgegen – vor vielen Jahrhunderten unschädlich gemacht durch ein symbolisches Beerdigungsritual.
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