In vielem steht Joseph Haydn, dessen Todestag sich am 31. Mai zum 200. Mal jährt, an einer Schwelle. Ästhetisch ohnehin, wovon etwa sein Beitrag zur Entwicklung des Streichquartetts zeugt, aber auch gesellschaftlich: als Komponist auf dem Weg vom Lakaien am absolutistisch ausgerichteten Hof zum eigenverantwortlichen Künstler mit Breitenwirkung.
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