Jun 23
2009
Mächtiger Fürstensitz - Der Glauberg in keltischer Zeit
News in Die Kelten Noch keine Kommentare »Für rund 100 Jahre war der Glauberg in Hessen ein Zentrum der frühkeltischen Kultur. Reichausgestattete Fürstengräber zeugen davon ebenso wie die archäologisch erfasste Burg. Grund für diese Bedeutung des Glaubergs war vor allem seine strategisch günstige Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Fernwege.
Am Ostrand der fruchtbaren Wetterau, rund 30 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main, liegt als ein letzter Basaltausläufer des Vogelsbergs der langgestreckte Höhenrücken des Glaubergs. Seine zugleich beherrschende und schützende Höhe wurde seit Jahrtausenden für Siedlungen genutzt. In verschiedenen Zeitabschnitten von der Jüngeren Bronzezeit bis zum hohen Mittelalter war der Berg befestigt und bildete das Zentrum für ein weites Umland. Größte Bedeutung besaß er in der Zeit der frühen Kelten im 5. Jahrhundert v. Chr. Damals trug er eine Fürstenburg. Die Wasserversorgung für zahlreiche Bewohner war durch Annexwälle gesichert, die tief ins Tal hinab zu einer Quelle führten. Ausgedehnte Graben-Wall-Anlagen erstreckten sich rund um den Berg.
Weiterlesen »
Am Ostrand der fruchtbaren Wetterau, rund 30 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main, liegt als ein letzter Basaltausläufer des Vogelsbergs der langgestreckte Höhenrücken des Glaubergs. Seine zugleich beherrschende und schützende Höhe wurde seit Jahrtausenden für Siedlungen genutzt. In verschiedenen Zeitabschnitten von der Jüngeren Bronzezeit bis zum hohen Mittelalter war der Berg befestigt und bildete das Zentrum für ein weites Umland. Größte Bedeutung besaß er in der Zeit der frühen Kelten im 5. Jahrhundert v. Chr. Damals trug er eine Fürstenburg. Die Wasserversorgung für zahlreiche Bewohner war durch Annexwälle gesichert, die tief ins Tal hinab zu einer Quelle führten. Ausgedehnte Graben-Wall-Anlagen erstreckten sich rund um den Berg.
Weiterlesen »