Jun 25
2009
Hausmusik im hohlen Fels
News in Archäologie 7 Kommentare »Auf der Schwäbischen Alb stießen Forscher auf einen 40.000 Jahre alten Geierknochen – das älteste Musikinstrument der Welt
Wer den Eingangsbereich der Höhle durchschreitet, kommt an einen gewaltigen Ort. Wo derzeit Tübinger Archäologen in Bodenschichten aus der Steinzeit graben, dort tut sich plötzlich über dem Kopf des Besuchers ein Loch auf, 6000 Kubikmeter groß. Eine Halle mitten im Gestein: der Hohle Fels bei Schelklingen im schwäbischen Achtal. Die Dimension dieses Ortes muss die Menschen schon vor über 35.000 Jahren beeindruckt haben, jene Schöpfer kleiner Kunstwerke – darunter Pferd, Löwenmensch, Wasservogel –, die den Hohlen Fels als Fundstätte frühester Elfenbeinskulpturen weltberühmt gemacht haben.
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Wer den Eingangsbereich der Höhle durchschreitet, kommt an einen gewaltigen Ort. Wo derzeit Tübinger Archäologen in Bodenschichten aus der Steinzeit graben, dort tut sich plötzlich über dem Kopf des Besuchers ein Loch auf, 6000 Kubikmeter groß. Eine Halle mitten im Gestein: der Hohle Fels bei Schelklingen im schwäbischen Achtal. Die Dimension dieses Ortes muss die Menschen schon vor über 35.000 Jahren beeindruckt haben, jene Schöpfer kleiner Kunstwerke – darunter Pferd, Löwenmensch, Wasservogel –, die den Hohlen Fels als Fundstätte frühester Elfenbeinskulpturen weltberühmt gemacht haben.
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25. Jun 2009 um 22:02
Neben Bildern von der Flöte kann man sich auch anhören, wie ihre Replik klingt.
25. Jun 2009 um 22:16
Ich sags ja, die Wiege der Kultur.
Die Kultur an sich.
Repos Domizil
Die Rauhe Alb.
25. Jun 2009 um 22:26
Neben Bildern von der Flöte kann man sich auch anhören, wie ihre Replik klingt.
Schön wäre es. Hier klappt es weder mit Opera noch mit Firefox.
25. Jun 2009 um 22:38
Hier ist eine weitere Beitrag zum Thema: http://www.geschichtsforum.de/f318/lets-rock-die-entstehung-der-musik-28289/
Auf der dritten Seite des Artikels findest Du noch mal die Möglichkeit, Dir das Gänsegeierknochenflötenreplikspiel anzuhören. Hoffentlich funktioniert es dort.
25. Jun 2009 um 23:12
Hier ist eine weitere Beitrag zum Thema: http://www.geschichtsforum.de/f318/lets-rock-die-entstehung-der-musik-28289/
Auf der dritten Seite des Artikels findest Du noch mal die Möglichkeit, Dir das Gänsegeierknochenflötenreplikspiel anzuhören. Hoffentlich funktioniert es dort.
Auch dort funktioniert es bei mir nicht, dabei möchte ich so gern hören, welchen Klang die Flöte hat.
Es ist schon toll, was in letzter Zeit alles auf der schwäbischen Alb gefunden wird und im Varus-Hype kaum auf Interesse stößt.
30. Aug 2009 um 15:48
Es funktioniert wieder.
30. Aug 2009 um 23:36
Kann vielleicht jemand aus der Flöte herleiten, wie die steinzeitliche Tonleiter ausgesehen haben müsste ?
Unsere heutige ist ja eine Mischung aus natürlichen (physikalischen) und aus kulturellen Gegebenheiten. Wenn ich es als Nicht-Musiker und Nicht-Physiker richtig verstanden habe, ergeben sich die natürlichen Mitglieder der Tonleiter aus der Halbierung, Drittelung, Viertelung usw. der Welle.
Ein anderer Teil der Tonleiter ergab sich aber aus einer willkürlichen, physikalisch nicht-zwingenden Einteilung der Oktave in 12 gleiche Halbtonschritte, wobei diese die natürliche Töne nicht immer genau treffen.
Man hätte es also auch anderes machen können.
Meine Frage ist : hat man ?