[b]Jahrzehntelang galt ein Schädelteil mit Einschussloch als einer der wenigen handfesten Belege für den Tod Adolf Hitlers. Nun hat eine DNA-Untersuchung ergeben, dass das Knochenfragment auf keinen Fall dem Diktator gehört haben kann. Das Russische Staatsarchiv meldet allerdings Zweifel an der Studie an.[/b]

Alles, was von Adolf Hitler übrig blieb, waren ein Stück vom Kiefer, eine Zahnbrücke und, glaubt man Moskauer Geheimdienstkreisen, ein Schädelfragment. Doch zumindest der Schädelknochen stammt definitiv nicht von dem Diktator, hat jetzt Nick Bellantoni herausgefunden, Professor für Anthropologie und Staatsarchäologe des US-Bundesstaates Connecticut. DNA-Reste, die der Wissenschaftler aus dem Stück gewinnen konnte, zeigen eindeutig: Der Knochen umschloss einst ein weibliches Gehirn.

Am Tod des Diktators gibt es freilich keinen Zweifel: Eingeschlossen von russischen Truppen in Berlin, schoss er sich am 30. April 1945 im Führerbunker in die Schläfe. Seine engsten Vertrauten schafften die Leiche Hitlers und die seiner frisch angetrauten Frau Eva Braun hinaus, verbrannten sie und bestatteten die Reste im Garten der Reichskanzlei.
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