Nov 10
2009
Wo der schreckliche Minotaurus wirklich hauste
News in Antikes Griechenland 2 Kommentare »In griechischen Sagen war er ein brutales Mischwesen aus Mensch und Stier: der Minotaurus, gefangen in einem Labyrinth auf Kreta. Ein britischer Geograf will den Irrgarten jetzt gefunden haben - und warnt vor sehr realen Gefahren, die dort noch immer lauern.
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10. Nov 2009 um 16:39
Etwas widersprüchlich der gute Herr
Nach dem ersten Besuch war Howarth sicher: "Wenn der Legende ein echtes Labyrinth zu Grunde liegt, dann dieses hier." Die insgesamt zweieinhalb Kilometer messenden kurvigen Gänge stoßen in unregelmäßigen Winkeln aufeinander und enden vielerorts in Sackgassen. "Es ist stockdunkel darin und so unübersichtlich, dass man sich sehr leicht verirren kann", sagt Howarth.
Eine Frage ist derzeit noch offen: Warum wurden die Gänge von Gortyn gebaut? "Auf jeden Fall wurde das Tunnelsystem in römischer Zeit als Steinbruch genutzt", sagt Howarth. Ob die Tunnel noch älter sind, könne nur eine eingehende archäologische Untersuchung klären.
Wenn eine vorrömische Vergangenheit unklar ist, wann sollte dann die Legende entstanden sein, die die Römer dann dort nachspielten?
10. Nov 2009 um 21:30
Was mir auf den Senkel geht ist die reißerische Verkündung einer "Entdeckung".
Durch Studium einer Jahrhunderte alten Karte "entdeckt" Howarth die Höhle und stösst als erstes auf deutsche Munition aus dem 2. WK.
Na super.:autsch: