Nov 30
2009
Forschung als eine Frage der Gerechtigkeit
News in BRD | DDR 1 Kommentar »[b]
Nach der Wende begann ein Umbruch an ostdeutschen Universitäten. Viele Professoren wurden ausgetauscht. Hat die Wissenschaft die Chance der Wiedervereinigung genutzt?[/b]
Als die Mauer fiel und Deutschland wiedervereinigt wurde, bedeutete das auch für die Wissenschaft einen gewaltigen Umbruch. Binnen weniger Jahre wurden an den Hochschulen in Ostdeutschland tausende Wissenschaftler ausgetauscht.
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Nach der Wende begann ein Umbruch an ostdeutschen Universitäten. Viele Professoren wurden ausgetauscht. Hat die Wissenschaft die Chance der Wiedervereinigung genutzt?[/b]
Als die Mauer fiel und Deutschland wiedervereinigt wurde, bedeutete das auch für die Wissenschaft einen gewaltigen Umbruch. Binnen weniger Jahre wurden an den Hochschulen in Ostdeutschland tausende Wissenschaftler ausgetauscht.
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30. Nov 2009 um 16:11
Tatsache ist, dass es de facto in der DDR fast unmöglich war, ohne Parteibuch Professor zu werden. Es gab zwar einige "Blockflöten", aber ich persönlich kannte nur einen Parteilosen. In der Naturwissenschaft, wohlgemerkt.
In den 80ern war es für ein Forschungsstudium (Promotion) eigentlich schon Voraussetzung, sich politisch im Sinne der DDR zu engagieren und Kandidat der SED zu werden. Nicht nur mir ist es ein Rätsel, wie sich eine bekannte promovierte Physikerin (und ihr Mann) sich dem entzogen haben wollen.
Dass diese Parteimitgliedschaften zu 99% opportunistisch waren, dürfte klar sein.