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Vom DDR-Staat argwöhnisch beobachtet, eroberte Punk in den achtziger Jahren die Szene Ostberlins. Der Fotograf Michael Biedowicz dokumentierte mit seiner Kamera geheime Konzerte und Happenings - eine Welt der Unangepassten.[/b]

DDR, das klingt nach Kohlestaub und grauer Platte, nach Provinz und Enge. Wer davor fliehen wollte, den zog es nach Berlin. Irgendwo im Osten der Stadt, in den alten, oft vom Verfall bedrohten Altbauten der "Hauptstadt der DDR", lebten Ende der achtziger Jahre Menschen wie Michael Biedowicz.

Er war in die Stadt gekommen, um hier als Fotolaborant und Theaterfotograf zu arbeiten. Bald schon fand er sich wieder unter jenen, die wie die Band Demokratischer Konsum der Tristesse des Arbeiter- und Bauernstaats ihre eigene Form eines ironisierenden Widerstands entgegensetzen. Der Demokratische Konsum machte Punkrock, Biedowicz fotografierte.
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