Malaria und Knochenkrankheiten: Woran Tutanchamun litt und woran er starb, bleibt trotz der neuen Studie umstritten.


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Sein Tod gibt der Wissenschaft Rätsel auf: Pharao Tutanchamun (etwa 1347-1339 v. Chr.). Hier eine Nachbildung seiner Totenmaske

Von "Magie und Mysterium" schwärmt Zahi Hawass gern, wenn es um die archäologischen Schätze des alten Ägyptens geht. Man kann in diesen Tagen nicht anders als ihm recht zu geben. Magisch-magnetisch angezogen richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit wieder einmal auf Tutanchamun, den gottgleichen Herrscher der 18. Dynastie.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Mediziner-Fachblatt Jama behauptet Hawass, Generaldirektor der ägyptischen Antikenverwaltung, gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die mutmaßliche Todesursache gefunden zu haben. Ein Knochenbruch habe zusammen mit einer schweren Form der Malaria den erst 19-jährigen Pharao etwa im Jahr 1324 v. Chr. dahingerafft.
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