Historikerkommission legt Bericht zu Luftangriffen am Ende des Zweiten Weltkrieges vor

Keine Belege für mehr als 25'000 Tote in Dresden 1945
Historikerkommission legt Bericht zu Luftangriffen am Ende des Zweiten Weltkrieges vor

Bei den Luftangriffen alliierter Bomber auf Dresden im Februar 1945 sind maximal 25'000 Personen ums Leben gekommen. Das teilte die Dresdner Historikerkommission am Mittwoch in ihrem Abschlussbericht mit. Ein Grund für die Untersuchung waren anhaltende Spekulationen zu den Opferzahlen und eine Instrumentalisierung durch Neonazis. ...

Bei den Luftangriffen alliierter Bomber auf Dresden im Februar 1945 sind maximal 25'000 Personen ums Leben gekommen. Das teilte die Dresdner Historikerkommission am Mittwoch in ihrem Abschlussbericht mit.

Bei den Bombenangriffen auf Dresden im Februar 1945 sind nach Einschätzung von Experten maximal 25'000 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl könne als ausreichend gesichert angesehen werden, sagte der wissenschaftliche Leiter der Historikerkommission, Rolf-Dieter Müller, am Mittwoch bei der Vorstellung des Abschlussberichts. Grundlage sei eine in dieser Art einzigartige umfangreiche und jahrelange Recherche. Für höhere Opferzahlen gebe es keine belastbaren Belege.
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