In Südafrika haben Forscher zwei Skelette einer neuen Menschenart entdeckt. Australopithecus sediba könnte ein lange gesuchtes Bindeglied zwischen Affe und Mensch sein.


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Der Schädel des Hominiden Australopithecus sediba, der in einer südafrikanischen Höhle gefunden wurde

Es ist eine Landschaft, die das Auge entzückt: bis zum Horizont reichende Wiesen neben schroffen Abhängen und vereinzelten Bäumen. Was jedoch Forscher an der südafrikanischen Region Sterkfontein begeistert, liegt unter der Erde – und das seit Jahrmillionen.
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Hier in den Malapa-Höhlen fanden Paläoanthropologen gut erhaltene Überreste einer bisher unbekannten Menschenart. Und nicht nur das. Ihr Fund gilt in Fachkreisen als Sensation: Denn Australopithecus sediba – so nannten die Forscher die neue Art – trägt sowohl Merkmale des affenähnlichen Australopithecus africanus sowie des Homo habilis, der bereits zu den frühen Menschen zählt. Vielleicht ist die jetzt entdeckte Art sogar ein direkter Vorfahre des Homo erectus.
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