Historiker Wolfgang Dost hilft bei der Suche nach verunglückten alliierten Piloten bei Wittstock / Zeitzeugen gesucht

Dave Champion lebt in Schweden und wünscht sich nichts sehnlicher, als den Heldentod seines Großvaters, Pilot Flight Sergeant (F/S) Forsyth, endlich genau zu klären. Der war zusammen mit Sergeant James von der Royal Air Force (RAF) mit der Mosquito DZ 597 von einem Einsatz am 20./21. April 1943 in Berlin nicht mehr zurückgekehrt. Dass die beiden Soldaten in dem Holzflugzeug bei Zaatzke abgestürzt sein sollten und auf dem Wittstocker Friedhof in den Gräbern Nummer 19 und 20 für alliierte Gefallene bestattet wurden, weiß der Enkel. Doch ist bisher weder der Absturzort noch die Lage der Gebeine genau bekannt. Beides kann Historiker Wolfgang Dost jetzt nach Zeugengesprächen und Aktendurchsicht ziemlich genau eingrenzen. „Für September hat sich Dave Champion zu einem Besuch in Wittstock angekündigt“, freut sich Wolfgang Dost. Da wird er den Enkel zu jener Stelle begleiten, an der sich einst das Grab des abgestürzten Piloten befunden hat, und zum Absturzort der Mosquito DZ 597 führen. Allerdings wird der Enkel des Piloten Forsyth bei seinem Besuch im September in Wittstock das Grab seines Großvaters nicht mehr als solches erkennen. Die Reihengräber auf dem Stadtfriedhof, in dem alliierte Gefallene bestattet worden waren, sind nicht mehr vorhanden. Wann sie beseitigt wurden, ist unklar. Die für den Friedhof und die für Kriegsgräber verantwortlichen Mitarbeiter besitzen keine Unterlagen.
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