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Verfolgt und vergessen: 5,7 Millionen sowjetische Soldaten gerieten nach 1941 in deutsche Gefangenschaft. Ein Berliner Verein hilft den letzten Überlebenden.

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Den gefallenen Sowjetsoldaten wurden Monumente errichtet wie hier im Berliner Tiergarten, die ehemaligen Gefangenen aber ignoriert man bis heute

Im Lager, schreibt Iwan Dmitrijewitsch Solonowitsch, »begann für mich der Schrecken des Krieges«. Im November 1940 ist er, gerade 19 Jahre alt, eingezogen worden. Wenige Wochen nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 entrinnt er, schwer verletzt, nur knapp dem Tod. Neun Monate später schickt man den jungen Mann erneut an die Front, auf der Krim kesseln die Deutschen seine Einheit ein. Solonowitsch wird ins Reich verschleppt, in ein Kriegsgefangenenlager in Hagen.
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