Jul 15
2010
Das Leid der sowjetischen Soldaten
News in Der Zweite Weltkrieg 2 Kommentare »[b]
Verfolgt und vergessen: 5,7 Millionen sowjetische Soldaten gerieten nach 1941 in deutsche Gefangenschaft. Ein Berliner Verein hilft den letzten Überlebenden.
[IMG]http://images.zeit.de/wissen/2010-06/s19-gedenkstaette/s19-gedenkstaette-540x304.jpg[/IMG]
Den gefallenen Sowjetsoldaten wurden Monumente errichtet wie hier im Berliner Tiergarten, die ehemaligen Gefangenen aber ignoriert man bis heute
Im Lager, schreibt Iwan Dmitrijewitsch Solonowitsch, »begann für mich der Schrecken des Krieges«. Im November 1940 ist er, gerade 19 Jahre alt, eingezogen worden. Wenige Wochen nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 entrinnt er, schwer verletzt, nur knapp dem Tod. Neun Monate später schickt man den jungen Mann erneut an die Front, auf der Krim kesseln die Deutschen seine Einheit ein. Solonowitsch wird ins Reich verschleppt, in ein Kriegsgefangenenlager in Hagen.
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Verfolgt und vergessen: 5,7 Millionen sowjetische Soldaten gerieten nach 1941 in deutsche Gefangenschaft. Ein Berliner Verein hilft den letzten Überlebenden.
[IMG]http://images.zeit.de/wissen/2010-06/s19-gedenkstaette/s19-gedenkstaette-540x304.jpg[/IMG]
Den gefallenen Sowjetsoldaten wurden Monumente errichtet wie hier im Berliner Tiergarten, die ehemaligen Gefangenen aber ignoriert man bis heute
Im Lager, schreibt Iwan Dmitrijewitsch Solonowitsch, »begann für mich der Schrecken des Krieges«. Im November 1940 ist er, gerade 19 Jahre alt, eingezogen worden. Wenige Wochen nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 entrinnt er, schwer verletzt, nur knapp dem Tod. Neun Monate später schickt man den jungen Mann erneut an die Front, auf der Krim kesseln die Deutschen seine Einheit ein. Solonowitsch wird ins Reich verschleppt, in ein Kriegsgefangenenlager in Hagen.
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15. Jul 2010 um 12:28
Hierzu ein Buchtipp:
"Iwans Krieg". Gibt es als HC und TB.
Mehr unter:
Iwans Krieg: Die Rote Armee 1939-1945: Amazon.de: Catherine Merridale, Hans Günter Holl: Bücher
15. Jul 2010 um 12:48
Mir fehlen die Worte. Mein Vater hatte immer sehr viel übrig für die Gefangenen, die viele deutsche Frauen und Kinder aus den Trümmern geborgen haben.