Jul 16
2010
Die Suche im Tal der Könige geht weiter
News in Das Alte Ägypten 2 Kommentare »[b]
Am Ende eines Tunnels erhofften sich Forscher einen Schatz – doch der Gang führte ins Leere. Was bleibt, ist der Traum, ein unversehrtes Grab im Tal der Könige zu finden.[/b]
Schatzsuche im Tal der Könige: Drei Jahre schufteten ägyptische Archäologen und Ingenieure in dem mehr als 3000 Jahre alten Felsentunnel, der unter der prunkvollen Grabkammer von Pharao Sethos I. in die Tiefe führt. Stück für Stück musste die Decke abgestützt und der Schutt in kleinen Loren ins Freie geschafft werden.
In teilweise lebensgefährlicher Arbeit drangen die Forscher schließlich 174 Meter in den fragilen Schacht vor, in der Hoffnung, er werde sie zu einem bislang unentdeckten – und vielleicht noch unversehrten – Königsschatz führen. Unterwegs fanden sie kleine Figuren, Tonscherben und Steinfragmente mit dem Namen des Grabbesitzers. Die freigelegten Felswände waren voller Skizzen für opulente Reliefs und Wandmalereien, die allerdings nie verwirklicht wurden.
Am Ende war die Enttäuschung groß: Die mysteriösen Korridore und Treppen des sogenannten Schacht K enden im Nichts. Eine dekorierte Fläche erwies sich als Scheintür.
Weiterlesen »
Am Ende eines Tunnels erhofften sich Forscher einen Schatz – doch der Gang führte ins Leere. Was bleibt, ist der Traum, ein unversehrtes Grab im Tal der Könige zu finden.[/b]
Schatzsuche im Tal der Könige: Drei Jahre schufteten ägyptische Archäologen und Ingenieure in dem mehr als 3000 Jahre alten Felsentunnel, der unter der prunkvollen Grabkammer von Pharao Sethos I. in die Tiefe führt. Stück für Stück musste die Decke abgestützt und der Schutt in kleinen Loren ins Freie geschafft werden.
In teilweise lebensgefährlicher Arbeit drangen die Forscher schließlich 174 Meter in den fragilen Schacht vor, in der Hoffnung, er werde sie zu einem bislang unentdeckten – und vielleicht noch unversehrten – Königsschatz führen. Unterwegs fanden sie kleine Figuren, Tonscherben und Steinfragmente mit dem Namen des Grabbesitzers. Die freigelegten Felswände waren voller Skizzen für opulente Reliefs und Wandmalereien, die allerdings nie verwirklicht wurden.
Am Ende war die Enttäuschung groß: Die mysteriösen Korridore und Treppen des sogenannten Schacht K enden im Nichts. Eine dekorierte Fläche erwies sich als Scheintür.
Weiterlesen »
16. Jul 2010 um 16:45
Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Enttäuschung allerdings unverständlich, wirft doch Schacht K neue Fragen auf und gibt auch schon neue Antworten. Scheint so, als würde hier noch Archäologie im Sinne der Renaissance bis Schliemann betrieben: Als Schatzsuche!
16. Jul 2010 um 18:21
Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Enttäuschung allerdings unverständlich, wirft doch Schacht K neue Fragen auf und gibt das ist doch auch schon neue Antworten.
Stimmt. Das ist doch schön, dass man wieder etwas neues entdeckt hat, da sollte man sich - besonders als Archäologe - drüber freuen.
Scheint so, als würde hier noch Archäologie im Sinne der Renaissance bis Schliemann betrieben: Als Schatzsuche!
Ganz ehrlich: Die Wahrscheinlichkeit ein unbeschädigtes und demnach ein mit Grabbeigaben vollgestopftes Grab zu finden liegt heutzutage nahezu bei 0.
Das sollte man langsam einsehen. Und ich finde es Schade, dass Archäologie oft nur als "Schatzsuche" gesehen wird, da man, soweit ich weiß, das meiste aus dem Leben der Ägypter von Wandmalereien und Darstellungen an Grab- und Tempelwänden weiß, und nicht von dem Goldschmuck oder ähnlichem...
Wenn man etwas wertvollen finden will, dann sollte man sich lieber auf die Suche nach dem Bernsteinzimmer machen...