Jul 22
2010
Im Grab des geheimnisvollen Herrschers
News in Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen Noch keine Kommentare »[n]
1600 Jahre lang lag der Tote unberührt in dem Erdloch: Archäologen haben in Guatemala die Grabkammer eines Maya-Herrschers entdeckt. Die Ruhestätte enthält Knochen von sechs Kindern, die dem König in den Tod folgten, sie ist voller Schätze und Rätsel - und erstaunlich unversehrt.[/b]
El Zotz ist ein ungemütlicher Ort. Durch den sumpfigen Urwald in der Umgebung schleichen Jaguare und Pumas, gelegentlich kommt ein Beulenkrokodil vorbei. Bricht die Dämmerung herein, schwärmen Tausende Fledermäuse aus, die in den nahen Klippen und in einer Höhle der Maya-Pyramide "El Diablo" leben. Der 45 Meter hohe Bau heißt wie der Teufel, weil seine Wände so steil sind, dass man sie nur unter Lebensgefahr besteigen kann. So viele Fledermäuse verdunkeln am Abend den Himmel, dass die guatemaltekische Ruinenstadt nach ihnen, den "Zotz", benannt wurde.
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1600 Jahre lang lag der Tote unberührt in dem Erdloch: Archäologen haben in Guatemala die Grabkammer eines Maya-Herrschers entdeckt. Die Ruhestätte enthält Knochen von sechs Kindern, die dem König in den Tod folgten, sie ist voller Schätze und Rätsel - und erstaunlich unversehrt.[/b]
El Zotz ist ein ungemütlicher Ort. Durch den sumpfigen Urwald in der Umgebung schleichen Jaguare und Pumas, gelegentlich kommt ein Beulenkrokodil vorbei. Bricht die Dämmerung herein, schwärmen Tausende Fledermäuse aus, die in den nahen Klippen und in einer Höhle der Maya-Pyramide "El Diablo" leben. Der 45 Meter hohe Bau heißt wie der Teufel, weil seine Wände so steil sind, dass man sie nur unter Lebensgefahr besteigen kann. So viele Fledermäuse verdunkeln am Abend den Himmel, dass die guatemaltekische Ruinenstadt nach ihnen, den "Zotz", benannt wurde.
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