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In einem Burgbrunnen in Thüringen birgt ein Meeresbiologe einen Sack mit Artefakten von Kaiser Wilhelm I. Der Höhepunkt einer kuriosen Geschichte.
Von Hubert Filser[/b]

Mehr als 70 Jahre lang lag der kleine, golden schimmernde Elefant 176 Meter weit unten auf dem Grund des weltweit wohl tiefsten Brunnens. Aus diesem Loch, dem Burgbrunnen auf dem geschichtsträchtigen Mittelgebirge Kyffhäuser in Thüringen, hat ihn ein Team um den Meeresbiologen Hans Fricke geborgen. Zu weiteren Funden gehören eine kleine Krone mit 100 Halbedelsteinen, ein klappbares Kaffeekännchen, Schmuck (zweites Foto), Medaillons und Amulette - alles Dinge, die wohl einst dem der Burg angegliederten Denkmalmuseum zu Ehren Kaiser Wilhelms I. geschenkt wurden - und seit Jahrzehnten als verschwunden galten.
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