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Je feuchter desto besser, heißt die Devise für die Knochen. Die Zeit drängt. «Wir müssen sie wirklich rausholen, während sie noch feucht sind, sonst zerfallen sie zu Puder», sagt Daniel Master, Leiter der Ausgrabung, während Freiwillige mit Pinseln und Holzstäbchen Skelette freilegen.[/b]

«Nach jahrzehntelangen Untersuchungen dessen, was die Philister zurückgelassen haben, stehen wir endlich den Menschen von Angesicht zu Angesicht gegenüber», sagt Master an diesem Tag Ende Juni. «Mit der Entdeckung sind wir nahe daran, die Geheimnisse ihrer Herkunft zu entschlüsseln.» Seit 1985 haben Archäologen in der Nähe von Aschkelon nach Siedlungsüberresten der Philister gegraben. Dabei entdeckten sie unter anderem mehrere Tempel und ein Stadttor. 2013 stießen sie auf den Friedhof, wie erst jetzt bekannt wurde.
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