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Das graue Band, auf dem Grabungsleiter Robert Ganslmeier steht, war vor 7000 Jahren Teil eines Grabensystems, das der Trockenlegung von Ackerflächen diente.

Hohenmölsen - So unscheinbar grau, so sensationell. Was die Archäologen des sachsen-anhaltischen Landesamtes bei Hohenmölsen ausgegraben haben, ist einmal mehr angetan, das Geschichtsbild, das wir von unseren Vorfahren haben, zu verändern.

Menschen aus der Zeit der sogenannten Linienbandkeramik - vor 7.000 Jahren also - haben bereits Flächen nahe einem Bach trockengelegt, um die fruchtbare Erde für den Ackerbau nutzen zu können. Wie Susanne Friedrich vom Landesamt für Archäologie sagt, ist dieser Nachweis die eigentliche Sensation der Ausgrabungen. Bislang ist man davon ausgegangen, dass solche großflächigen Trockenlegungen erst Jahrtausende später vorgenommen wurden.
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