Schweizer Ärzte haben 184 Jahre nach dem Tod Napoleons die Diagnose Magenkrebs bestätigt. Die Wissenschaftler des Universitätsspitals Basel weisen in einer Studie einen großen Gewichtsverlust in den letzten Lebensjahren Napoleons nach, der am 5. Mai 1821 auf der Insel Sankt Helena starb. Die Todesursache des Kaisers im Exil beschäftigt seit je die Gerichtsmediziner und Medizinhistoriker. Napoleons Leibarzt Francesco Antommarchi stellte im Autopsiebericht einen bösartigen Magentumor fest. Dieser Befund wurde jedoch allgemein angezweifelt, weil Napoleon dafür zu fettleibig gewesen sein soll. Wegen einer erhöhten Arsenkonzentration im Haar gab es auch Spekulationen über eine Vergiftung oder eine fehlerhafte Behandlung.
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