Als sich der Völkermord an den Herero und Nama in der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, voriges Jahr zum 100. Mal jährte, provozierte dies lebhafte wissenschaftliche und politische Debatten. Neben Symposien, Feuilletonartikeln, Rundfunk- und TV-Beiträgen sorgten politische Aktivitäten für Kontroversen: Dies gilt besonders für die öffentliche Entschuldigung, die die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), bei ihrem Namibia-Besuch im Namen der Bundesregierung für das Kolonialverbrechen ausgesprochen hat.
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