Legionär des Varus vergrub einen Goldschatz

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Ein sensationeller Goldfund auf dem Gelände der Varusschlacht bei Kalkriese fasziniert die Archäologen. Ein Römer vergrub oder verlor offenbar ein Vermögen, als er um sein Leben kämpfte.[/b]

Gold oder Leben, dem römischen Legionär blieben wohl nur wenige Augenblicke, um die Entscheidung zu treffen. Offenbar wählte er die Flucht und vergrub seine Barschaft. Vielleicht traf ihn aber auch zuvor der tödliche Hieb, und er bedeckte den wertvollen Beutel mit seinem Körper. Auf jeden Fall war es ein kleines Vermögen, das er da in die Urwälder Germaniens mitgenommen hatte, Spargroschen für einen ruhigen Lebensabend, den er damit nun nicht mehr finanzieren konnte.
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Kaiser Wilhelms Schatz aus dem Brunnen

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In einem Burgbrunnen in Thüringen birgt ein Meeresbiologe einen Sack mit Artefakten von Kaiser Wilhelm I. Der Höhepunkt einer kuriosen Geschichte.
Von Hubert Filser[/b]

Mehr als 70 Jahre lang lag der kleine, golden schimmernde Elefant 176 Meter weit unten auf dem Grund des weltweit wohl tiefsten Brunnens. Aus diesem Loch, dem Burgbrunnen auf dem geschichtsträchtigen Mittelgebirge Kyffhäuser in Thüringen, hat ihn ein Team um den Meeresbiologen Hans Fricke geborgen. Zu weiteren Funden gehören eine kleine Krone mit 100 Halbedelsteinen, ein klappbares Kaffeekännchen, Schmuck (zweites Foto), Medaillons und Amulette - alles Dinge, die wohl einst dem der Burg angegliederten Denkmalmuseum zu Ehren Kaiser Wilhelms I. geschenkt wurden - und seit Jahrzehnten als verschwunden galten.
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Forscher stoßen auf riesige Stadt bei Angkor Wat

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Archäologen haben Reste einer großen Siedlung bei der berühmten Tempelanlage im Dschungel entdeckt. Es handelt sich wohl um die größte Metropole des 12. Jahrhunderts.[/b]

In der Nähe der Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha haben Archäologen riesige mittelalterliche Siedlungsreste entdeckt. Mithilfe spezieller Lasermessungen (Lidar) aus der Luft konnten sie Strukturen unter bewaldeten Böden erkennen. Experten zufolge handelt es sich um die aufwendigste archäologische Studie aus der Luft, die jemals gemacht wurde.
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Und sie streiten noch immer

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Gehen oder bleiben? Großbritannien stimmte 1975 schon einmal über den Brexit ab.
Von Matthias Krupa


[IMG]http://img.zeit.de/wissen/geschichte/2016-06/margaret-thatcher-brexit/bitblt-820x461-a3e51d71c8dda868e84c15b7e77b675bec3f935b/wide[/IMG]
Die Vorsitzende der Tories, Margaret Thatcher, warb vor rund vierzig Jahren für einen Verbleib in der EG. © P. Floyd/Daily Express/Hulton Archive/Getty Images

Margaret Thatcher will keine Zweifel aufkommen lassen, auf welcher Seite sie steht. Dafür ist sie bereit, auch Risiken zu tragen. An dem Frühsommertag 1975, als die Briten über den Verbleib in der Europäischen Gemeinschaft (EG) abstimmen, schlüpft die Vorsitzende der Tories in ein enges, dicht bedrucktes Oberteil. Modisch gewagt, aber politisch eindeutig, prangen darauf die Flaggen der neun EG-Länder, die französische Trikolore und der dänische Dannebrog gleich neben dem Union Jack. "Ein für alle Mal", fordert Thatcher, müsse im Referendum die Frage beantwortet werden, welchen Platz das Vereinigte Königreich künftig einnehmen wolle: "Wir gehören zu Europa."
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Der doppelte Nationalspieler

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Polen oder Deutschland? Lukas Podolski musste sich entscheiden, Ernst Willimowski spielte 70 Jahre vor ihm in beiden Teams - mit besserer Torquote als Gerd Müller. Das Porträt eines Ausnahme-Fußballers am Tag des EM-Spiels Deutschland-Polen.[/b]

Die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1938. Der 22-jährige Ernst Willimowski ist einer der besten Spieler des Turniers. Gegen Brasilien schießt er vier Tore für Polen: WM-Rekord für mehr als ein halbes Jahrhundert. Nur vier Jahre später trifft der Dribbelkünstler erneut vier Mal in einem Länderspiel. Nun trägt er aber nicht mehr den weißen, sondern den schwarzen Adler auf der Brust. Wer ist dieser Willimowski?
Am 23. Juni 1916 wird er in Kattowitz als Ernest Willimowski geboren. Noch ist die Stadt Teil des deutschen Kaiserreichs. Doch schon zwei Jahre später, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, wird Kattowitz polnisch. Willimowskis Vater ist gefallen, die Mutter kümmert sich allein um den lebhaften Jungen. Sie fühlt sich als Deutsche und erzieht ihren Sohn entsprechend. Er geht auf die deutsche Schule und in den deutschen Fußballverein, den 1. FC Kattowitz.
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«Letzte Habe» - Spuren aus Auschwitz

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Die Funde sind bescheiden, doch für Historiker ein Schatz - letzte Alltagsgegenstände von in Auschwitz ermordeten Häftlingen. Jahrzehntelang war die letzte Habe verschollen. Die Rückkehr ist für die Gedenkstätte wie der erfolgreiche Ausgang einer Schatzsuche.[/b]

Die Taschenuhr, die Piotr Cywinski vorsichtig in der Hand hält, ist verrostet. Trotzdem hat der Direktor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau Handschuhe angezogen, um die alte Uhr vor Staub- oder Hautpartikeln zu schützen.

Wie der Hornkamm, dem ein paar Zacken abgebrochen sind, wie die Dutzende Löffel und Gabeln, leere Medikamentenflaschen und Zahnbürsten erinnert die Uhr als stummer Zeuge an die mehr als 1,1 Millionen in Auschwitz ermordeten Menschen.
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Dieser Tote machte Münster Angst

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Archäologen haben an der Jüdefelderstraße einen Sensationsfund gemacht. In einem Grab wurde offenbar ein Mensch beerdigt, den seine Zeitgenossen für einen „Untoten“ hielten.


[IMG]http://static.wn.de/var/storage/images/wn/startseite/muenster/2407502-sensationsfund-dieser-tote-machte-muenster-angst/70520438-3-ger-DE/Sensationsfund-Dieser-Tote-machte-Muenster-Angst_image_630_420f_wn.jpg[/IMG]Grabungshelfer legen das auf dem Bauch liegende Skelett frei

Sensationsfund an der Jüdefelderstraße: Bei Ausgrabungen haben Archäologen das perfekt erhaltene Skelett eines Toten freigelegt, der auf dem Bauch liegend beerdigt wurde. Die ungewöhnliche Art der Bestattung deutet nach Einschätzung von Stadtarchäologin Dr. Aurelia Dickers darauf hin, dass es sich um einen „Untoten“ handeln könnte, der in der Volkskunde als Verwandter der Vampire eingestuft wird.
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Prälat in Dachau: Der letzte Zeuge

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Ochtrup. Mit Hermann Scheipers hatten die Schutzengel viel zu tun: Der Prälat entging im Konzentrationslager Dachau mehrmals dem Tod. Nun ist der letzte Überlebende aus dem "Priesterblock" des KZ mit 102 Jahren gestorben. Eine Begegnung. Von Martina Stöcker[/b]

Hermann Scheipers ist der letzte Überlebende aus dem "Priesterblock" im Konzentrationslager Dachau. Auf Geheiß des SS-Reichsführers Heinrich Himmler wurden ab 1940 alle inhaftierten Geistlichen nach Dachau verlegt und in einem speziellen Block konzentriert. Knapp 3000 Geistliche aus aller Herren Länder waren in den drei Baracken untergebracht. Scheipers, der in Ochtrup geboren wurde und in Münster studiert hatte, war wegen der "Priesterschwemme" im Münsterland ins Bistum Meißen gegangen. Dort wurde er im Oktober 1940 inhaftiert, weil er verbotenerweise mit polnischen Zwangsarbeitern die Messe gefeiert hatte. "Scheipers ist ein fanatischer Verfechter der katholischen Kirche und deswegen geeignet, Unruhe in die Bevölkerung zu tragen. Daher weitere Schutzhaft im KZ Dachau", heißt es in seiner Gestapo-Akte. Im März 1941 wurde er in das Lager nahe München überstellt.
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Räuberbanden im Mittelmeer

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Wer entfachte den Seevölkersturm, wie kam es zur Schlacht um Troja? Ein Archäologe glaubt zu wissen, wer am Ende der Bronzezeit Weltgeschichte schrieb: Er meint, es waren die Luwier.[/b]

Der Sturm, der über die Ägäis und den östlichen Mittelmeerraum hinwegfegte, hinterließ das Bild einer epochalen Zerstörung. Er legte Knossos auf Kreta in Schutt und Asche und das kleinasiatische Milet ebenfalls. In Griechenland fielen ihm die Paläste des mächtigen Mykene zum Opfer.
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70 Jahre CARE-Paket: Ankunft der ersten Hilfslieferungen

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Bonn (ots) - Es jährt sich der Beginn einer der größten humanitären Hilfsoperationen: Am 9. Mai 1946, vor genau 70 Jahren, erreichten die ersten CARE-Pakete aus den USA das europäische Festland. Von Le Havre aus wurden sie zunächst in Frankreich verteilt. Am 15. Juli 1946 kam dann die erste Fracht in Deutschland an. [/b]
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Münzschatz in Felsspalte der Sächsischen Schweiz entdeckt

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Dresden. Ein Bergsteiger hat in der vergangenen Woche in der Sächsischen Schweiz ein Versteck mit 800 bis 1 000 historischen Silbermünzen gefunden.[/b]
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Forscher untersuchen ältestes Babygrab Deutschlands

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In der mittleren Steinzeit lebten die Menschen im heutigen Mitteleuropa als Nomaden. Ihre Toten begruben sie dort, wo sie gerade Rast machten. Die Entdeckung auf einem Hügel in der brandenburgischen Uckermark von Dutzenden Skeletten, darunter dem eines Babys, war darum eine Sensation. Forscher an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin untersuchen jetzt den Fund.[/b]
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Äthiopiens Kaiser Haile Selassie flieht ins Exil

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Noch heute verehren Jamaikas Rastafaris den letzten äthiopischen Kaiser Haile Selassie als "schwarzen Messias". Am 2. Mai 1936 floh er vor den anrückenden italienischen Truppen des faschistischen Diktators Mussolini ins britische Exil.[/b]

13. September 1935: Der äthiopische Kaiser Haile Selassie warnt vor einem Angriff des faschistischen Italien und appelliert an den Völkerbund, seinem Land beizustehen. Aber obwohl Abessinien, wie Äthiopien damals noch heißt, Mitglied des Völkerbundes ist, reagiert die Gemeinschaft auf den Hilferuf nicht. Gut zwei Wochen später überfällt das von Mussolini geführte Italien Abessinien tatsächlich.
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Historiker entdecken schriftlose Quellen

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Lange Zeit konzentrierte sich die Geschichtswissenschaft auf schriftliche Überlieferungen und vernachlässigte dabei einen großen Fundus: die nicht-schriftlichen Quellen. Dabei können sie viel verraten - etwa über Traditionen, Wanderbewegungen und Beziehungen. Auf einer Tagung in Paris erörterten Wissenschaftler die vielen Möglichkeiten.[/b]
Von Suzanne Krause

Der deutsche Philosoph und Kulturkritiker Walter Benjamin wurde bei der Tagung in Paris mit einem mittlerweile geflügelten Wort mehrfach zitiert: Geschichte, die niedergeschrieben wurde, sei zumeist die Geschichte der Sieger. Mehr und mehr jedoch wollen Wissenschaftler die Historie globaler beleuchten, mittels Sachquellen, also nicht-schriftlichen Quellen. Ein Paradigmenwechsel: lange Zeit galt nur als Geschichte, was schriftlich überliefert wurde, sagt Lisa Regazzoni. .
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Armenierfrage: Wir brauchen keine Historiker-Kommission

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Der 24. April bedeutet für viele Türken und Armenier Stress. Er konfrontiert sie mit der Frage, was mit den Armeniern in Anatolien während des Ersten Weltkriegs passiert ist. Beide Seiten scheinen sich in der Frage der Bezeichnung verrannt zu haben. Einen Ausweg gäbe es aber.[/b]

Von: İsmail Kul, 24. April 2016

Wäre der Historiker İlber Ortaylı auch international so anerkannt und bewundert wie in der Türkei, hätten die Türken dem April eines jeden Jahres noch entspannter entgegenblicken können. Ortaylı, der 16 Sprachen beherrscht, in der Türkei durch seine Bücher und Fernsehauftritte bekannt ist und für die einen nur so vor Selbstvertrauen strotzt, für die anderen ein wenig arrogant daherkommt, war vergangene Woche zu einer Konferenz des Vereins “Üç beş kişi” in München eingeladen. Dabei wurde er auch zum Völkermord an den Armeniern befragt.
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Archäologen finden Belege für Seefahrt in der Altsteinzeit

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Erreichten Frühmenschen wie Homo erectus Europa auf dem Seeweg? Das galt lange als unmöglich. Neue Funde auf Kreta stellen jetzt geltende Theorien infrage.[/b]

Von Esther Widmann

Archäologische Funde aus der frühen Steinzeit auf Kreta stellen womöglich die bisherige Besiedlungsgeschichte Europas infrage. Lange Zeit gingen Forscher davon aus, dass die Insel, auf der die erste europäische Hochkultur entstand, erst um etwa 6000 vor Christus besiedelt wurde. Doch ein Langzeitprojekt um die Spezialisten Curtis Runnels von der Boston University und Thomas Strasser vom Providence College kommt zu neuen Ergebnissen. Bei Ausgrabungen an der Südküste Kretas entdeckten die Archäologen Steinwerkzeuge aus der Mittelsteinzeit und der Altsteinzeit, die mehr als 130 000 Jahre alt sind. Zahlreiche Thesen über den Mittelmeerraum und die Menschheitsgeschichte müssten damit umformuliert werden, glauben die Wissenschaftler.
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Wo der Kult beginnt

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Schimpansen zeigen Rituale, deren Sinn sich Wissenschaftlern noch nicht erschließt.
Manche werfen mit Steinen auf Bäume, andere zeigen "Regen-" oder "Wasserfall-Tänze".
Einige Forscher halten dies für mögliche Hinweise auf den Ursprung von Religiosität.

Für die meisten Strenggläubigen ist klar: Überirdische Wesen sind in der Vergangenheit auf die eine oder andere Weise in Kontakt mit Menschen getreten, haben sich als Götter offenbart oder - wie viele Mythen besagen - ins Weltgeschehen eingegriffen.

Die alternative Erklärung ist: Religiosität hat sich im Rahmen der Evolution des Menschen entwickelt. Nicht Götter haben den Menschen erschaffen, sondern es war umgekehrt. Irgendwann sind demnach unsere Vorfahren auf die Idee gekommen, dass hinter unbegreiflichen Vorgängen göttliche Mächte stecken. Spätestens seit der Steinzeit vor etwa 120 000 Jahren sprechen jedenfalls Grabbeilagen sowohl bei Neandertalern als auch beim Homo sapiens immerhin für Bestattungsrituale.

Die Ursprünge der Religiosität könnten allerdings auch sehr viel früher in der Evolution liegen - vielleicht sogar vor dem Auftreten der ersten Menschen. Spektakuläre Beobachtungen frei lebender Schimpansen deuten darauf hin, dass unsere nächsten Verwandten bereits Rituale kennen, die zumindest an mehr oder weniger religiös motivierte menschliche Verhaltensweisen erinnern.
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DDR-Reichsbahn beschäftigte Hunderte Zwangsarbeiter

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Es ist ein düsteres Kapitel in der DDR-Geschichte: Eine Studie der Deutschen Bahn zeigt, wie Häftlinge zur Arbeit für den Staat ausgebeutet wurden.[/b]

Sie mussten Gleise bauen und Güterwagen ausbessern, arbeiteten mit bloßen Händen und trugen keine Schutzkleidung: Etwa 500 Strafgefangene haben im Jahresdurchschnitt für die Reichsbahn der DDR Zwangsarbeit geleistet. Das geht aus einer Studie hervor, die Bahn-Chef Rüdiger Grube gemeinsam mit Historikern in Berlin vorgestellt hat. Menschen seien unter teilweise haarsträubenden Bedingungen ausgebeutet worden, um die Planvorgaben zu erfüllen, sagte Grube. "Dies ist ein Unrecht, das von uns, der heutigen Deutsche Bahn AG, benannt und nicht vergessen wird."
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Tschernobyl: Die unerzählte Geschichte vom Ende des Kalten Krieges

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Hat Tschernobyl den Atomkrieg verhindert? Kaum einer weiß: Der Super-GAU verstrahlte auch das Raketenspähsystem Duga 1. Die Sowjets verloren eine ihrer stärksten Waffen. [/b]
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Antikes Massengrab in Athen: Sind es hingerichtete Putschisten?

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80 Männer, die Hände gefesselt und gleichzeitig beerdigt: Archäologen vermuten, dass es sich um Anhänger des Olympia-Siegers Kylon handeln könnte, der im 7. Jahrhundert vor Christus die Macht an sich reißen wollte.


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80 Männer, viele von ihnen mit gefesselten Händen: Archäologen haben in Athen ein Massengrab aus dem 7. Jahrhundert vor Christus entdeckt. (Foto: AFP)

In Paleo Faliro, dem am Meer liegenden Stadtteil von Athen, sollen eine neue Nationalbibliothek und eine Nationaloper gebaut werden. Wie immer, wenn auf einer Baustelle Zeugnisse vergangener Zeiten auftauchen, sind aber erstmal die Archäologen dran: Schon mehr als 1500 Gräber aus dem achten bis fünften vorchristlichen Jahrhundert haben sie auf dem Gelände ausgegraben, die von einer Vielzahl unterschiedlicher Bestattungsriten zeugen. Aber in den vergangenen Wochen machten sie einen überraschenden Fund: Die Archäologen legten insgesamt 80 männliche Skelette frei, säuberlich aufgereiht nebeneinander - ein Massengrab (auf diesem Bild gut zu erkennen). Aber offensichtlich handelt es sich nicht um eines von Opfern einer Krankheitsepidemie oder im Kampf für ihre Heimatstadt getötete Krieger. Vielen der Toten waren die Hände mit eisernen Fesseln zusammengebunden, einem die Füße - als seien sie hingerichtet worden.

Nur zwei kleine Keramikgefäße, genutzt für Libationen, also rituelle Ausgüsse für die Toten, lagen in der Grube. Anhand der Bemalung lassen sie sich recht genau datieren und geben so einen plausiblen Anhaltspunkt, wann die Männer bestattet wurden: Die Gefäße stammen aus dem dritten Viertel des siebten Jahrhunderts vor Christus - also aus den Jahren 650 bis 625.
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In Shakespeares Grab könnte der Schädel fehlen

News in Zeitalter der Glaubensspaltung (1517 - 1648) 6 Kommentare »

Archäologen haben die mutmaßlich letzte Ruhestätte von Englands berühmtestem Dichter untersucht - und glauben, dass dort kein Schädel liegt.[/b]

400 Jahre nach Shakespeares Tod wollen Archäologen eine makabre Entdeckung gemacht haben: Im Grab des berühmtesten englischen Dichters (1564-1616) soll der Schädel fehlen. Eine alte Geschichte, nach der sich Grabräuber bereits 1794 des berühmten Kopfes bemächtigt haben, könnte demnach wahr sein.
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Uni Salzburg entzieht Konrad Lorenz die Ehrendoktorwürde

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Seine wissenschaftliche Lebensarbeit habe „im Dienste nationalsozialistischen Denkens“ gestanden. Mit dieser Begründung entzog die Uni Salzburg jetzt postum dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz die Ehrendoktorwürde.[/b]

Die Universität Salzburg hat dem österreichischen Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz posthum die Ehrendoktorwürde aberkannt. Die Universität begründet den Entzug mit dessen Aufnahmegesuch an die NSDAP aus dem Jahr 1938. Seine „ganze wissenschaftliche Lebensarbeit“ stehe „im Dienste nationalsozialistischen Denkens“, schreibt Lorenz in dem Antrag. Er habe „erfolgreiche Werbetätigkeit entfaltet“ und Studenten zum „Nationalsozialismus bekehrt“. Daneben stützt sich die Aberkennung auf eine Publikation von 1940, in der sich Lorenz für Ausmerzung und Auslese aus rassenhygienischen Gründen ausspricht. Neben Lorenz wurde auch dem deutschen Juristen und früheren SS-Obersturmführer Wolfgang Hefermehl die Ehrendoktorwürde aberkannt.
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"Wir sind getrennt für alle Zeiten"

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Manfred Smolka wurde 1960 in der DDR hingerichtet. Bis heute kämpft sein Bruder um Gerechtigkeit für ihn. [/b]

Vor einigen Wochen hat Roland Smolka einen Brief gefunden, der die Wahrheit ans Licht bringe, sagt er, einen Brief aus dem Jahr 1960, geschrieben von seinem Bruder Manfred aus der Haftanstalt Erfurt.

Roland Smolka ist 73 Jahre alt, sein älterer Bruder Manfred wurde nicht einmal 30. Er starb im Sommer 1960 unter einem Fallbeil in Leipzig. Hingerichtet vom SED-Regime.

Seinen Brief, der nie ankam, hatten Mitarbeiter der Staatssicherheit abgefangen. Jahrzehntelang lag er irgendwo verborgen im Stasi-Archiv, nun liegt er vor Roland Smolka auf dem Tisch.
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Versteckte Anmerkungen in Englands ältester gedruckter Bibel

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Fast 500 Jahre lang blieben sie verborgen, jetzt haben Forscher sie mit Hilfe moderner Fototechnik aufgedeckt: In einer 1535 unter König Heinrich VIII. gedruckten lateinischen Bibel haben Forscher versteckte Anmerkungen entdeckt. Das Spannende daran: Die Anmerkungen entstammen der von Heinrichs Berater Thomas Cromwell in Auftrag gegebenen "Great Bible", der ersten autorisierten Übersetzung vom Lateinischen ins Englische, und spiegeln damit den Übergang Englands vom Katholizismus zur Reformation wider.

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Ausschnitt der Bibelseite mit den handschriftlichen Anmerkungen. (Lambeth Palace Library)

Die im Lambeth House in London aufbewahrte lateinische Bibel gehörte einst dem englischen König Henry VIII., dem Herrscher, der sich 1534 von der katholischen Kirche lossagte und in seinem Land die anglikanische Kirche einführte.

"Wir wussten so gut wie nichts über diese einzigartige Bibel", berichtet Eyal Poleg von der Queen Mary University of London. "Zuerst erschien dieser Bibeldruck völlig sauber, aber bei näherer Untersuchung bemerkte ich, dass ein dickes Papier über einige leere Stellen im Buch geklebt worden war." Diese Überklebungen ließen sich jedoch nicht entfernen, ohne das kostbare Buch zu beschädigen.
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Archäologe: Krieg muss es nicht geben!

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Wir, die Menschen, sind eigentlich kooperative, friedliebende Wesen, und Kriege können auch wieder abgeschafft werden. Eine eher überraschende These – aber der Archäologe Harald Meller kann sie gut begründen.[/b]

"Der Frieden ist eigentlich der Naturzustand." In Zeiten, in denen Millionen Menschen vor Krieg und Vertreibung nach Europa flüchten, ist diese These ungewöhnlich. Der Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Harald Meller, begründet sie historisch. Krieg gebe es erst seit etwa 10.000 vor Christus, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Er kommt mit der Ausbildung des Ackerbauerntums und der ersten Bevölkerungsexplosion auf.
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(C) Daniel Oswald